Die flämische Landesregierung will jährlich 1 Mio. € in den Aufbau von kommunalen Freiwilligenkorps investieren. Ziel ist, diese Korps in den flämischen Verteidigungsplan zu integrieren, mit dem das Land wehrbarer bzw. widerstandsfähiger gemacht werden soll. Das Rote Kreuz Flandern soll diese ehrenamtlichen Helfer ausbilden.
Ab Herbst können sich bis zu 15.000 Menschen in die Listen für die kommunalen Freiwilligenkorps eintragen. Diese Ehrenamtlichen bekommen dann vom flämischen Roten Kreuz eine entsprechende Ausbildung zur Hilfestellung in Notsituationen.
Flanderns Ministerpräsident Matthias Diependaele (N-VA) und Landesinnenministerin Hilde Crevits (CD&V) stehen deutlich hinter diesen Plänen. Gut ausgebildete Bürger können einiges leisten, so die beiden Spitzenpolitiker, die dabei vom Roten Kreuz unterstützt werden.
Es geht schlicht und einfach darum, freiwillige Nothelfer auszubilden, die im Falle von z.B. Katastrophen Verletzte bergen und behandeln können, Feuer löschen oder Notunterkünfte oder Notküchen betreiben können.
Auch damit könne Flandern widerstandsfähiger gemacht werden, so die Landesregierung, die jetzt versucht, aus dieser Idee etwas Konkretes zu gestalten.
