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Cieltje Van Achter im Livestudio von Radio 1

Bald KI-Regeln für Medien und Influencer in Flandern

Rundfunk- und Medienanstalten sowie Influencer und Medienunternehmen im belgischen Bundesland Flandern, die Inhalte verbreiten, die auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) entstanden sind oder die manipuliert wurden, müssen dies bald deutlich angeben. Damit sollen z.B. Deep Fakes klar und deutlich gelabelt werden. Flanderns Medienministerin Cieltje Van Achter (N-VA, Foto) will das Landesmediendekret dahingehend anpassen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Medienminister Van Achter plant, einige der kürzlich erst von der Europäischen Union empfohlene Verordnungen und Richtlinien über die Medienfreiheit, politische Werbung und Künstliche Intelligenz in das flämische Mediendekret einfließen lassen. Van Achter gibt sich dafür und für die praktische Umsetzung dieser Anpassung bis August 2026 Zeit. 

Ziel ist, dass alle Mitspieler, die unter das Mediendekret fallen - von Fernsehsendern bis hin zu Influencern - die Verwendung von KI-generierten oder manipulierten Inhalten deutlich erkennbar machen. Die Ministerin will die praktische Umsetzung mit den Betroffenen besprechen, so langer man noch auf den EU-Praxiscode warten muss. 

„In einer Zeit, in der KI-Bilder immer schwieriger von echten Bildern zu unterscheiden sind, ist das Labeln von Deep Fakes eine Notwendigkeit, um das Vertrauen in die Medien zu schützen“, so die flämische Nationaldemokratin, an der auch nicht vorbei geht, dass letzteres aktuell stark unter Druck steht. 

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