Das zukünftige und lang erwartete Zentrum für zeitgenössische Kunst Kanal in der alten Citroën-Garage in Brüssel nimmt leise Gestalt an. Noch ist es nicht so weit, aber in anderthalb Jahren, am 28. November 2026, werden die ersten Besucher begrüßt werden können. Es ist eine gigantische Aufgabe, eine riesige alte Garage in ein modernes Museum zu verwandeln.
Kanal, das zukünftige Zentrum für zeitgenössische Kunst in Brüssel, nimmt langsam Form an
Der neue Brüsseler Kunsttempel Kanal, der eigentlich der Ausstellungsraum der alten Citroën-Garage am Kleinen Ring in der belgischen Hauptstadt ist, ist derzeit noch eine riesige Baustelle, aber die Aussicht, dass die Eröffnung am 28. November 2026 stattfinden soll, ist möglich. Dieter Vanthournout, Direktor des Kommunikationsabteilung von Kanal, erklärte gegenüber VRT NWS, dass es sich dabei um eine Rekonversion im weitesten Sinne von einer Garage und einem Ausstellungsraum für Autos zu einem klimatisch optimalisierten Gebäude mit neuen Volumen handelt.
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Es handelt sich hierbei um ein ehrgeiziges Projekt. Mit einer Gesamtfläche von 40.000 Quadratmetern wird es das zweitgrößte Museum unter einem Dach im Land sein. Im Vergleich wird es doppelt so groß sein wie das KMSKA in Antwerpen. Doch Ehrgeiz kostet Geld. Yves Goldstein, Generaldirektor von Kanal: „Um alles fertig zu stellen, schätzen wir heute, unter Berücksichtigung der Inflation ab 2023 und der Mehrwertsteuer, dass sich die Gesamtkosten für dieses Projekt auf 230 Mio. € belaufen werden.“
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Der größte Teil davon ist bereits ausgegeben worden und weitere 35 Mio. € sind jedes Jahr für die Programmgestaltung, das Personal, die Sicherheit und so weiter veranschlagt. Das ist eine Menge Geld in einer Region, die bereits mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Yves Goldstein sagt dazu, dass für jeden Euro, den die Region in dieses Projekt steckt, das Vier- oder Fünffache in die regionale Wirtschaft zurückfließen wird: „In dieser Krise brauchen wir genau diese Art von Projekten.“ Kanal ist fest davon überzeugt, dass die Besucher einen Gegenwert für ihr Geld bekommen. Denn es soll mehr werden als „nur“ ein Museum.

