Aus dem aktuellen Jahresbericht des internationalen Technologiesektors ist ersichtlich, dass die ostflämische Metropole Gent als Technologie-Hauptstadt Belgiens, eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Vor allem das Hightech-Zentrum „Winterzirkus“ (Fotos) trägt dazu bei und sorgt nach Angaben der Stadt für eine „enorme Dynamik“.
Gent ist die "Technologie-Hauptstadt" Belgiens und wird international immer wichtiger
Das Unternehmen Dealroom hat den Tech-Sektor im vergangenen Jahr weltweit unter die Lupe genommen und analysiert. In dieser Analyse wurden 288 Städte in 69 Ländern bewertet. Gent schließt in dieser Analyse besser ab, als alle anderen Städte in Belgien und steigt zudem stark in den Rankings bestimmter technologischer Bereiche.
Das wohl auffälligste Resultat ist hier der 19. Platz weltweit in der neuen Kategorie „Density Leader“. Das ist ein Ranking der am besten funktionierenden innovativen Ökosystemen pro Einwohner. In diesem Bereich belegt Gent europaweit sogar Platz 5 hinter München, Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam.
„Der Sektor boomt und da hat der Winterzirkus einiges mit zu tun“, heißt es bei der Stadt Gent: „Das Gebäude bildet einen Hub im Zentrum der Stadt und dort herrscht eine unwahrscheinliche Dynamik.“
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In der Kategorie „Rising Star“ für die am schnellsten wachsende und dynamischste Stadt in Sachen Ökosystem steigt Gent gleich um 37 Ränge auf Platz 94. Damit ist Gent in dieser Analyse global 68. und steigt damit um 27 Plätze im Vergleich zur letzten Studie im Jahr 2022.
Gent profiliert sich besonders deutlich im Bereich Biotechnologie als ein neues Zentrum. Eine wichtige Rolle nimmt dabei die Entwicklung des Technologieparks im Ortsteil Zwijnaarde ein. Hier arbeiten gleich mehrere Unternehmen sehr eng in diesem Zentrum zusammen.
Gent zählt in der Kategorie „Unicorns“ auch gleich drei Tech-Unternehmen. Das sind bei Dealroom Unternehmen, die über 1 Mia. € wert sind. Hier sind dies Lighthouse, Deliverect und team.blue. Hinzu kommt noch, dass es zahlreichen Start-ups in der Region gelingt, Kapital zu generieren, um in Forschung, Entwicklung und Vermarktung zu investieren.
