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Brüssel: Tausende Demonstranten aus dem soziokulturellen Sektor protestieren gegen die Sparmaßnahmen der Regierung

Rund 27.500 Menschen aus dem Pflege-, Sozial- und Kulturbereich, sprich dem nicht-kommerziellen Sektor aus ganz Belgien, sind am Donnerstagvormittag in Brüssel auf die Straße gegangen. Der Arbeitsdruck sei zu hoch und die Arbeitsbedingungen im Pflegesektor nicht gut genug. Die Demonstranten forderten auch, dass die verschiedenen Regierungen in Bund und Ländern Maßnahmen ergreifen, um diese Probleme zu lösen und dass mehr und strukturelle Mittel in die verschiedenen Sektoren fließen sollen.

Andreas Kockartz
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„Die Pflege säuft ab“, das war die Botschaft des Pflegepersonals bei dieser Demo. Von der Altenpflege über die Kinderbetreuung bis hin zum Krankenhauspersonal: Überall fehlen Leute. Die Demonstranten sind wütend und verängstigt zugleich: Ihre Jobs sind hart, sie wissen nicht, ob sie noch lange durchhalten können. Ihr Beruf müsse daher attraktiver gemacht werden, so die Demonstranten.

Die Demonstranten forderten außer mehr Personal auch höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Sektor sollte auch attraktiver gemacht werden, sowohl für die bereits dort Beschäftigten als auch um mehr Personal anzuziehen, so die Gewerkschaften. Sie räumen ein, dass bereits viel investiert wurde, sagen aber auch, dass noch mehr nötig ist.

Die Kunstschaffenden machen sich besonders Sorgen über die staatliche Beihilfe für sie, die reformiert oder sogar gestrichen werden könnte. Dabei handelt es sich grob dargestellt um eine Art Arbeitslosenunterstützung für Künstler zwischen zwei Aufträgen.

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