Zahlen des belgischen Verkehrssicherheitsinstituts Vias zeigen, dass die Zahl der Unfälle mit E-Scootern, bei denen mindestens eine Person verletzt wurde, 2024 um 2,9 Prozent gestiegen ist. Im vergangenen Jahr wurden in der Region Brüssel-Hauptstadt 541 Menschen bei E-Scooter-Unfällen verletzt.
Unfallstatistik 2024: über 500 Menschen bei E-Scooter-Unfällen in Brüssel verletzt
Obwohl die Zahlen des letzten Jahres im Vergleich zu 2023 gestiegen sind, geschahen weniger Unfälle als 2022. Im Jahr 2022 waren 732 E-Scooter-Unfälle mit Verletzten zu beklagen. Im Sommer desselben Jahres aber traten strenge Vorschriften in Kraft, darunter ein Verbot der Nutzung von E-Scootern für Jugendliche unter 18 Jahren.
Belgienweit wurden 1.825 Unfälle mit E-Scootern registriert, bei denen Menschen verletzt wurden. Das entspricht einem Durchschnitt von fünf Unfällen pro Tag und einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber 2023. Vias vermutet, dass die Dunkelziffer viel höher liegt, da viele Vorfälle nicht gemeldet werden.
Wichtige Vorschriften sind vielen nicht bekannt
Eine Studie von Vias hat ergeben, dass viele Menschen in Belgien einige der wichtigsten Regeln für die Nutzung von E-Scootern nicht kennen. So wussten beispielsweise 44 Prozent der Befragten nicht, dass es für Kinder unter 16 Jahren verboten ist, einen E-Scooter zu fahren. Gleichzeitig wussten 35 Prozent der Befragten nicht, dass es verboten ist, einen Beifahrer auf einem E-Scooter mitzunehmen.
Vias warnt: „Es ist unmöglich, einen E-Scooter mit zwei Personen an Bord korrekt zu fahren.“
