Ab dem 1. Februar 2026 müssen Neuankömmlinge, die am flämischen Integrationsprogramms den Sozialorientierungskurs 70 Prozent der Punkte, um zu bestehen, gegenüber derzeit 50 Prozent. Das gab die für Integration zuständige Regionalministerin Hilde Crevits (christdemokratische CD&V, Foto oben in der Mitte) im flämischen Parlament bekannt.
Ab Februar 2026: Bewerber für die belgische Staatsbürgerschaft brauchen 70 % um den Sozialorientierungskurs zu bestehen
Der Sozialorientierungskurs ist einer von vier Bestandteilen des Integrationsprogramms, das Neuankömmlinge in Flandern absolvieren müssen. Der Abschlusstest für diese Ausbildung wurde am 21. März 2022 eingeführt und besteht aus zwei Teilen: allgemeinen Zielen zu Normen und Werten (wie Meinungsfreiheit und Respekt vor sexueller Vielfalt) und praktischen Fragen, die von der Benutzung eines Streckenbusses bis zu den Rechten und Pflichten bei der Anmietung einer Wohnung reichen.
Für jeden Test werden 41 Fragen aus 400 verfügbaren Fragen ausgewählt. Neuankömmlinge absolvieren vor der Prüfung 60 Stunden Unterricht. Derzeit müssen Bewerber für die Staatsbürgerschaft 50 Prozent der Punkte erreichen, um die Prüfung zu bestehen.
Diese Schwelle wird im kommenden Februar auf 70 Prozent für die Gesamtnote angehoben, die sich aus dem Test zur sozialen Orientierung und der Bewertung durch die Lehrkraft zusammensetzt.
Für die allgemeinen Ziele wird die Messlatte auf mindestens 80 Prozent und für die praktischen Fragen auf mindestens 50 Prozent festgelegt. Im Jahr 2024 haben rund 19.535 Personen einen Sozialorientierungskurs besucht und 90 Prozent von ihnen haben die Prüfung bestanden.
