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„Brussels Pride“ mit 220.000 Teilnehmern: 70.000 Menschen nahmen an der Parade teil

Am Samstag ist die traditionsreiche der Pride-Parade der LGBTQ+-Gemeinschaft durch das Brüsseler Stadtzentrum gezogen. Nach Polizeiangaben haben rund 70.000 Menschen daran teilgenommen. Die  LGBTQ+-Gemeinschaft wollte damit einmal mehr für Gesellschaft werben, in der die Grundrechte aller Menschen akzeptiert werden - unabhängig von jeglicher sexuellen Orientierung.

Andreas Kockartz
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In Brüssel fand am Samstagnachmittag die traditionelle Pride-Parade statt. Der Umzug stand unter dem Motto "Verbündet euch, es ist Zeit, unsere Rechte zu verteidigen". Diese erworbenen Rechte sieht die LGBTQ+-Gemeinschaft auch in Belgien gerade wieder stark bedroht. 

Nach Ansicht der Aktivisten sei das Erstarken des Rechtspopulismus und des Rechtsradikalismus sowie der Rückzug in veraltete konservative Lebensstrukturen überall auf der Welt eine ernstzunehmende Gefahr, Diese Kräfte stehen der LGBTQ+-Gemeinschaft mehr als nur kritisch gegenüber.

Repressionen nehmen zu, was sich z.B. in Verboten von Pride-Paraden in Ungarn und von teilweise gewalttätigen Angriffen im Allgemeinen zeige, so die Veranstalter. Gergely Karacsony, der Bürgermeister der ungarischen Hauptstadt Budapest war in Brüssel mit dabei und er genehmigte die Pride in seiner Stadt. Die Regierung allerdings verbot das Event. 

(Lesen Sie bitte unter dem Video mit O-Tönen in Niederländisch weiter)

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An der Parade nahmen nach Schätzungen der Brüsseler Polizei rund 70.000 Menschen teil. Neben Privatpersonen beteiligten sich auch Vereine, politische Parteien und EU-Institutionen an dem Marsch. Insgesamt lockten die verschiedenen Veranstaltungen rund um die „Brussels Pride“ am Samstag rund 220.000 Menschen in die belgische und europäische Hauptstadt.

Nach Angaben von Polizei und Veranstaltern kam es nur zu einem Zwischenfall, als Personen aus der Menge während der Parade den Wagen der nationaldemokratischen Partei N-VA angriffen und mit Flaschen. Die Polizei griff sofort ein und nahm 2 Personen fest. 

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