Zum Hauptinhalt springen

Studie: Bessere Luftqualität in Antwerpen und Brüssel seit der Einführung der Umweltzonen

Die Umweltzonen in Brüssel und Antwerpen haben sich positiv auf die Luftqualität, die Gesundheit und die Lebensqualität der jeweiligen Einwohner ausgewirkt, wie aus einer Studie hervorgeht, die jetzt in der Fachzeitschrift „Environnement International“ veröffentlicht wurde. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

In dieser Studie wird nach den bisherigen Erfolgen gefordert, weitere Umweltzonen einzurichten. An der Studie waren die Universitäten von Löwen und Hasselt, die Unabhängige Krankenkasse und mehrere Gesundheitsorganisationen sowie die belgische Interregionale Umweltzelle (IRCEL) beteiligt.

In Antwerpen sei der Stickstoffdioxidausstoß (NO2) in den ersten 6 Jahren Umweltzone im Innenstadtgebiet um fast ein Drittel gesunken (30 %). In Brüssel wurde dieser Ausstoß sogar um leicht mehr als ein Drittel gesenkt (37 %). Auch die Feinstaubkonzentrationen nahmen ab: Um 17 % in Antwerpen und um 22 % in Brüssel (gemessen und verglichen im Zeitraum 2016 bis 2022). 

Die positiven Effekte seien auch über die Grenzen der Umweltzonen hinaus messbar, so die Studie und würden in einem Umkreis von bis zu 5 Kilometer um die Umweltzone herum zu messbaren Ergebnissen führen. In Antwerpen wurde die Umweltzone im Februar 2017 eingeführt und in Brüssel im Januar 2018. Im Januar 2020 kam Gent hinzu, doch dies ist nach Ansicht der Wissenschaftler noch nicht lange genug her, um konkrete Schlüsse ziehen zu können. 

Die Antwerpener Umweltzone
Die Brüsseler Umweltzone

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5