Die Dürre macht sich in Belgien immer stärker bemerkbar. Seit dem 1. März ist extrem wenig Regen gefallen. Infolgedessen ist der Grundwasserspiegel niedrig und die Gefahr von Bränden in den Wäldern oder in Heide- und Naturlandschaften, wie dem Hohen Venn in Ostbelgien steigt. Jetzt wurden im Hohen Venn sowie in den Provinzen Antwerpen und Limburg die Roten Fahnen wegen Brandgefahr gehisst.
Rote Fahnen im Hohen Venn und in den Provinzen Antwerpen und Limburg wegen akuter Brandgefahr
Seit Dienstagmorgen sind im Hohen Venn im Osten von Belgien die Roten Fahnen gehisst, um Besucher vor der Brandgefahr zu warnen. Das teilt die wallonische Regionalregierung mit. Die Maßnahme wird so lange aufrechterhalten, wie die Trockenheit anhält. Im Laufe des Tages meldeten auch die flämischen Provinzen Antwerpen und Limburg akute Brandgefahr für ihre Natur- und Heidelandschaften und verhängten mit Roten Fahnen ein Betretungsverbot.
Mit der Signalisierung soll das Betreten der betreffenden Gebiete untersagt werden. Die Roten Fahnen sind an den Eingängen zu den Wanderwegen zu sehen. Außerdem werden Patrouillen von Polizei und den Forstämtern unterwegs sein, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen.
Im Hohen Venn hat es schon früher große Waldbrände gegeben. Im Jahr 2011 verbrannte ein Großfeuer 1.200 Hektar. Auch im März dieses Jahres wurde schon einmal die rote Flagge gehisst, ebenfalls wegen der anhaltenden Trockenheit. Auch in den flämischen Heidelandschaften sind Flächenbrände durch Unachtsamkeit bei Trockenheit nicht selten.
