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Pro-palästinensische Demonstration in Brüssel mit tausenden Teilnehmern

In Brüssel haben am Sonntag mehrere tausend Menschen gegen den Krieg in Gaza und für eine Anerkennung des Staates Palästina demonstriert. Sie forderten einen Waffenstillstand, ein Ende des Boykotts von Nahrungsmitteln in die Konfliktregion und Maßnahmen gegen Israel. 

Andreas Kockartz
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Nach Polizeiangaben nahmen rund 20.000 Menschen an der Demonstration teil, nach Angaben der Veranstalter sollen bis zu 80.000 Personen daran teilgenommen haben. Der Protestzug zog vom Brüsseler Nordbahnhof aus quer durch die Innenstadt zum Bahnhof Brüssel Süd/Midi. 

„Wir sind hier, um von unserer Regierung zu verlangen, dass diese gegen den ungenierten Genozid von Israel gegen die gesamte palästinensische Bevölkerung auftritt“, so die Veranstalter. Einige Demonstranten trugen Schilder mit der Aufschrift: „Hunger ist keine Waffe zur Verteidigung.“ Die Forderungen der Demonstranten richteten sich nicht nur an die belgische Regierung sondern auch an die Europäische Union bzw. an deren Mitgliedsstaaten. 

Rund 60 Organisationen und Verbände hatten zu dieser Großdemo aufgerufen, die nicht zuletzt an den „Nakba“-Tag erinnern soll. Am 15. Mai 1948 wurden rund 750.000 Palästinenser aus ihren Dörfern und Städten vertrieben, weil dort der Staat Israel gegründet wurde. Danach begann der erste Krieg im Nahen Osten zwischen Israel und den Palästinensern bzw. deren Nachbarstaaten. „Nakba“ bedeutet „Katastrophe“. 

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