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Umwelt & Klima
Energie

Solarenergie im Überfluss: Der Strompreis in Belgien ist seit Tagen negativ

Am vergangenen Sonntag ist der Strompreis in Belgien tief unter null gesunken. Zwischen 13 und 14 Uhr belief er sich auf ein Rekordtief von -462 € pro Megawattstunde. Dies war eine Folge des Sonnenscheins „im Überfluss“. Diese Entwicklung zieht sich durch die ganze Woche. 

Andreas Kockartz
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Durch das anhaltend sonnige Wetter produziert die Solarenergie in Belgien besonders viel Strom, während der Verbrauch von Elektrizität recht niedrig bleibt. Dadurch entsteht ein Überfluss an Strom am Markt und die Energieproduzenten müssen drauflegen, um ihren Strom in die Netze zu speisen. 

Hierdurch entstanden die niedrigen Strompreise und auch das Phänomen, dass Kunden dafür bezahlt werden, um Strom abzunehmen. Zwischen 9 Uhr am Sonntagvormittag und 18 Uhr am späten Nachmittag blieben die Strompreise negativ. Solche Entwicklungen sind inzwischen nicht mehr selten und kommen in erster Linie am Wochenende vor. 

Doch aktuell scheint sich dies durch die gesamte Woche zu ziehen, denn nach Sonntag blieben die Strompreise auch am Montag und am Dienstag unter null und zwar hauptsächlich in den Mittagsstunden. An den genannten Wochentagen sank der Preis für eine Megawattstunde Strom auf etwa -60 €. 

Profitieren können davon vor allem Stromkunden mit variablen bzw. dynamischen Verträgen. Der Strompreise verändert sich an den Märkten quasi stündlich und mit solchen Verträgen zahlt man keinen festen monatlichen Preis. 

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