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Architekturbiennale Venedig: Belgien zeigt mit „Building Biospheres“ innovative Pflanzentechnologie

Bei der Architekturbiennale 2025 in Venedig präsentiert das belgische Pavillon eine Ausstellung unter dem Titel „Building Biospheres“, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie die natürliche Intelligenz von Pflanzen zur Gestaltung und Regulierung des Klimas in Innenräumen genutzt werden kann. Das flämische Architektur-Institut (VAi) stellte das Projekt diese Woche vor.

Andreas Kockartz Belga
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Die 19. Ausgabe der Biennale Architettura, eine der wohl wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössische Architektur weltweit,  wird am Samstag, 10. Mai, eröffnet. Seit 2004 gestaltet das VAi alle vier Jahre turnusgemäß mit einer wallonischen Einrichtung den belgischen Beitrag. Im Zentrum der Biennale steht in diesem Jahr das Thema „Plant Intelligence“

Die Ausstellung „Building Biospheres“ wurde im Auftrag der flämischen Landesregierung produziert und unter Leitung des VAi konzipiert. Hier werden Forschungsergebnisse zum Einfluss pflanzliche Intelligenz auf die Architektur, z.B. auf das Klima in Innenräumen, aufgezeigt.

Das Projektteam um den international bekannten flämischen Landschaftsarchitekten Bas Smets und Stefano Mancuso, einem Pionier der Pflanzen-Neurobiologie, arbeitete dazu mit Pflanzen aus subtropischen Regionen,  also mit Pflanzen aus warmen und feuchten Sommer, milden Wintern, die ein nahezu konstantes Klima mit sich bringen. Das sind Bedingungen, die dem idealen menschlichen Raumklima durchaus nahekommen.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Die Installation für die Architektur-Biennale umfasst rund 200 lebende Pflanzen, deren Verhalten kontinuierlich beobachtet wird. Die daraus gewonnenen Daten steuern in Echtzeit Bewässerung, Beleuchtung und Belüftung. „Dies sorgt für eine neue Symbiose aus den Bedürfnissen der Pflanzen, den Möglichkeiten des Gebäudes und den Wünschen des Menschen“, so die Projektbeschreibung.

„Mit dem Prototyp in Venedig können wir testen, was Pflanzen aktiv zur Schaffung und Steuerung des Klimas von Innenräumen beitragen können. Das eröffnet Perspektiven für eine Architektur als lebendiges Mikroklima, in dem Pflanzen und Menschen gemeinsam existieren“, sagte Kurator Bas Smets dazu. Das belgische Pavillon ist während der gesamten Biennale zu sehen, die noch bis zum 23. November 2025 geöffnet ist. 

Info: www.labiennale.org 

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