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Das BRF-Funkhaus in Eupen in Ostbelgien

Jubiläum in der belgischen Medienlandschaft: Der BRF ist 80 Jahre alt geworden

Unsere Kolleginnen und Kollegen des deutschsprachigen Rundfunks BRF in Ostbelgien feiern ihr 80-jähriges Bestehen! Am 1. Oktober 1945 sendete der BRF in Brüssel die erste „Sendung in deutscher Sprache für die Bewohner der belgischen Ostkantone“. Seither lautet sein Auftrag: Über das, was in Belgien passiert, in deutscher Sprache berichten und das gesellschaftliche Leben in Ostbelgien und den Grenzregionen abbilden.

Andreas Kockartz
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"Hier spricht der Belgische Nationale Rundfunk. Sie hören nun wie an jedem Wochentag die Sendung in deutscher Sprache, bestimmt für unsere Bewohner der belgischen Ostkantone": So klang das damals in der Anfangszeit. Am Mikrofon: Irene Janetzky. Rundfunk-Pionierin und Macherin der Sendung in deutscher Sprache, dem BRF-Vorläufer mit Sendebeginn am 1. Oktober 1945. Janetzky erledigte alle Arbeiten selbst: Für die tägliche 30-minütige Sendung übersetzte, verfasste und sprach sie Nachrichten, stellte das Musikprogramm zusammen - und verteidigte die Sendung vehement, als diese 1954 aus Kostengründen abgeschafft werden sollte.

"Und aus dieser kleinen Sendung von 30 Minuten ist dann durch ihre Durchsetzungskraft, durch viel Mut und viel Willen über die Jahre und natürlich dann auch über die Föderalisierung Belgiens ein eigenständiger, autonomer öffentlich-rechtlicher Rundfunk geworden", sagte vor einigen Monaten BRF-Direktor Alain Kniebs.

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Die Brüsseler BRF-Redaktion um Irene Janetzky im Jahr 1960
Eröffnung des ersten BRF-Studios in Eupen 1975

Heute, acht Jahrzehnte später, informiert, unterhält und begleitet der BRF die Menschen in Ostbelgien und darüber hinaus im Alltag – im Hörfunk, Fernsehen, Internet und auf Social Media. Zur Feier des 80. Jubiläums wartete der BRF in den vergangenen Monaten mit einem abwechslungsreichen Programm auf.

Jubiläumsprogramm

Erstmals öffnete der BRF auch sein Archiv. Die Nutzer können sich unter brf.be/zeitreise auf eine digitale Zeitreise durch acht Jahrzehnte (ost-)belgische Geschichte machen. Dabei gibt es Lustiges, Bemerkenswertes und Wissenswertes in Bild und Ton zu entdecken. Der BRF präsentierte u.a. Konzerte verschiedener Genres (Klassik, Pop/Rock und Jazz) in Eupen und St. Vith. Auch im BRF-Programm bildet die 80-jährige Geschichte des Senders in diesem Zeitraum einen Schwerpunkt.

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BRF-Reportagewagen in den 1970er Jahren - Heute sind die Citroën DS als Break gesuchte Oldtimer...
BRF-Studio in Eupen heute - modernste Radiotechnik

Als Sprachrohr der deutschsprachigen Belgier hat der BRF seit der Nachkriegszeit unsere Gemeinschaft geprägt“

BRF-Direktor Alain Kniebs

BRF-Direktor Alain Kniebs: „Gemeinsam mit unseren Nutzern wollen wir auf 80 Jahre Radio und Fernsehen in Ostbelgien zurückblicken. Als Sprachrohr der deutschsprachigen Belgier hat der BRF seit der Nachkriegszeit unsere Gemeinschaft geprägt – wie keine andere Institution im Land. Auch heute verbinden wir mit unseren Angeboten, geben Halt und Orientierung. Kurzum: Wir schaffen Gemeinschaft in einer immer komplexeren Welt. 80 Jahre BRF: Das ist ein Meilenstein, aber vor allem ein Auftrag, unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk und unsere digitalen Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln – immer nah an den Menschen und ihren Bedürfnissen.“

Alle Infos zum Jubiläum sind zu finden unter brf.be/80jahre .

Quelle: Pressemitteilung und Beträge des BRF

BRF auf Sendung (Archivfoto 2020)
BRF-Gründerin Irene Janetzky 1956 in prominenter Gesellschaft (BRF-Archiv)

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