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Eisenbahngewerkschaften setzen Streiks vorläufig aus

Die Eisenbahngewerkschaften, die in diesem Jahr bereits 23 Mal die Arbeit niedergelegt haben – unter anderem aus Protest gegen die Rentenpläne der Regierung De Wever –, setzen ihre Streikaktionen aus. Sie haben einer Aufnahme von Verhandlungen mit Rentenminister Jan Jambon (Nationaldemokraten, N-VA) zugestimmt. Während dieser Verhandlungsphase werde nicht gestreikt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von den Gewerkschaften ACOD Spoor, ACV Transcom, VSOA Spoor, OVS und ASTB.

Jens Van Reet Belga
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Die Gewerkschaften werden nun ihre Mitglieder zur Vorvereinbarung befragen, die sie vergangene Woche mit Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (frankophone Zentrumspartei Les Engagés) geschlossen haben. Zudem stimmen sie Verhandlungen mit Rentenminister Jan Jambon (N-VA) zu. In Erwartung dieser Gespräche werden die Streikmaßnahmen ausgesetzt.

„Zur Klarstellung: Es handelt sich nicht um ein Abkommen“, betont Günther Blauwens von der sozialistischen Gewerkschaft ACOD Spoor. „Wir schaffen jetzt Zeit und Raum, um unsere Leute zu informieren, zu befragen und mit Herrn Jambon zu verhandeln.“ Laut Blauwens sollen die Gespräche mit Jambon im Laufe des Monats Mai beginnen.

Wenn alle Parteien ihre Verpflichtungen einhalten, sei es laut ACOD Spoor, ACV Transcom, VSOA Spoor, OVS und ASTB „möglich, dass während der Prüfungsperiode keine weiteren Aktionen mehr stattfinden“. Bislang hat es im Bahnsektor in diesem Jahr bereits 23 Streiktage gegeben.

Blauwens unterstreicht, dass es weder mit Minister Crucke noch mit Minister Jambon bislang eine Einigung gebe. Er kündigt zudem an, dass seine Gewerkschaft an dem für den 20. Mai geplanten Generalstreik im öffentlichen Dienst teilnehmen wird.

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