Brussels Airlines hat im ersten Quartal dieses Jahres einen bereinigten operativen Verlust (ebit) von 53 Mio. € verzeichnet. Dies teilte die belgische Fluggesellschaft, eine Tochtergesellschaft der deutschen Lufthansa, am Dienstag mit. Das Ergebnis entspricht einer Verbesserung um 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Brussels Airlines bleibt daher zuversichtlich im Hinblick auf ein profitables Jahr 2025.
Brussels Airlines bleibt zuversichtlich im Hinblick auf ein profitables Jahr 2025
Ein negatives Ergebnis im ersten Quartal ist in der Airline-Branche nicht ungewöhnlich, betont Brussels Airlines. Es gebe drei Hauptfaktoren, die das Ergebnis von Brussels Airlines im ersten Quartal belastet haben, so die Fluggesellschaf.
Einer davon waren die sozialen Unruhen in Belgien, die Brussels Airlines mit drei nationalen Demonstrationen insgesamt 5 Mio. € kosteten. Eine weitere Herausforderung waren die politischen Unruhen in Zentralafrika (Kongo, Ruanda...). Der Konflikt hat erhebliche Auswirkungen auf mehrere Ziele in Subsahara-Afrika, wo Brussels Airlines aktiv ist.
Schließlich mussten einige Langstreckenflugzeuge sowohl planmäßigen, als auch außerplanmäßigen Wartungen unterzogen werden. Dies hatte zur Folge, dass vorübergehend Kapazitäten angemietet werden mussten, um den Flugplan zu erfüllen, was zusätzliche Kosten verursachte.
Baldige Lösung der Sozialkonflikte in Belgien erhofft
„Wir arbeiten weiter daran, auch im Jahr 2025 nachhaltig profitabel zu sein“, sagte BA-Finanzdirektorin Nina Öwerdieck: „Wir expandieren, aber wir halten unsere Kosten unter Kontrolle. Wir hoffen jetzt, dass die Regierung und die Sozialpartner in Belgien schnell Lösungen finden, um den sozialen Konflikt zu beenden. Die Streiks haben große Auswirkungen auf unsere Kunden und ihre Reisepläne. Weitere Streiks während der Hochsaison im Sommer könnten schwerwiegende finanzielle Folgen für Brussels Airlines haben.“
