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Flüge, Züge und Busse gestrichen: Das ist von der landesweiten Streikaktion am Dienstag zu erwarten

Die christlichen und sozialistischen Gewerkschaften haben für den 29. April eine landesweite Protestaktion gegen die Maßnahmen der belgischen Regierung geplant. Hier eine Übersicht der möglichen Auswirkungen.

Belga Martina Luxen
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Zugverkehr

Ab Montagabend 22 Uhr und bis zum letzten Zug am Dienstagabend werden morgen weniger Züge verkehren. Die NMBS empfiehlt Reisenden, regelmäßig den Reiseplaner auf der Website der NMBS oder über die NMBS-App zu überprüfen. Das Zugangebot wird 24 Stunden im Voraus angezeigt. 

  • 6 von 10 IC-Zügen fahren.

  • Nur die Hälfte der regionalen Züge fahren.

  • Die meisten P-Züge, die das Angebot während der Stoßzeiten verstärken, werden bestreikt.

Informationen zu internationalen Zügen finden Sie auf der Website von NMBS Internationaal.

Öffentlicher Nahverkehr (Busse, Trams, Metro)

Der Nahverkehr in ganz Flandern wird durch die Gewerkschaftsaktion beeinträchtigt sein: Ein Drittel der Busse von De Lijn wird nicht fahren. Auf dem Straßenbahnnetz rechnet De Lijn mit noch größeren Beeinträchtigungen: Mehr als die Hälfte der Straßenbahnen, 57 Prozent, werden am Dienstag nicht fahren.

Wer am Dienstag einen Bus oder eine Straßenbahn von De Lijn nehmen muss, kann sich bereits jetzt über den Routenplaner auf der Website oder in der App von De Lijn informieren.

Die größten Beeinträchtigungen werden in Gent und Antwerpen erwartet. Auf den Stadtlinien werden sowohl Busse als auch Straßenbahnen nur zu einem Drittel des geplanten Fahrplans verkehren.

Es wird mit erheblichen Beeinträchtigungen im U-Bahn-, Straßenbahn- und Busverkehr in Brüssel gerechnet. „Das genaue Ausmaß der Beeinträchtigungen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden“, heißt es. „Wir werden alles tun, um zumindest einen Teil des Dienstes aufrechtzuerhalten und unsere Fahrgäste in Echtzeit über die Situation zu informieren."

  • Reisende können die Situation über die Website, die App, die Wartezeitanzeigen an den Haltestellen und in den Bahnhöfen, auf Facebook und über den neuen WhatsApp-Kanal der MIVB/STIB verfolgen.

  • Die MIVB/STIB fordert die Menschen gleichzeitig auf, nach Möglichkeit alternative Lösungen zu suchen.

Flughäfen

„Aufgrund des nationalen Streiks, an dem sich ein Teil der Dienstleister für Abfertigung und Sicherheit beteiligt, erwarten wir erhebliche Auswirkungen auf unseren Flughafenbetrieb“, heißt es auf der Website des Brüsseler Flughafens.

„Um unseren Flughafenbetrieb so reibungslos wie möglich zu gestalten und die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Mitarbeiter weiterhin zu gewährleisten, haben wir in Absprache mit den Fluggesellschaften beschlossen, eine Reihe von Abflügen zu streichen.“

Die Fluggesellschaften werden sich mit den Passagieren, deren Flug betroffen ist, in Verbindung setzen, um eine Lösung zu finden.

Alle Abflüge vom Flughafen Charleroi wurden gestrichen. Dies gab der Flughafen Brussels South Charleroi Airport bekannt. Die Abflüge werden gestrichen, weil nicht genügend Personal vorhanden ist, um „den Betrieb in aller Sicherheit“ gewährleisten zu können.

Für ankommende Flüge gibt es grundsätzlich keine Probleme. Es ist jedoch möglich, dass aufgrund von Annullierungen von Abflügen auch Ankünfte gestrichen werden.

Schiffsverkehr

Der Schiffsverkehr von und zum Antwerpener Hafen wird von Montagabend bis Mittwochmorgen durch den nationalen Aktionstag am Dienstag beeinträchtigt sein. Dies teilt die Agentur Maritieme Dienstverlening en Kust (MDK) mit. Die Verkehrszentrale in Zandvliet wird sich dem Aktionstag anschließen.

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