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Baustelle des ‚Boerentoren‘ in Antwerpen öffnet ihre Türen für die Öffentlichkeit

Die breite Öffentlichkeit kann die Baustelle des ‚Boerentoren‘ in Antwerpen ab dem 1. Mai besichtigen. Der Turm ist vollständig entkernt und für ‚asbestsicher‘ erklärt worden. Katoen Natie möchte nun, dass die Menschen den ‚nackten‘ Boerentoren bewundern können. „In den letzten Tagen durften die Mitarbeiter von Katoen Natie vorbeikommen, das war in 15 Minuten ausverkauft“, so CEO Fernand Huts.

Jens Van Reet
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Der Boerentoren ist derzeit eine Riesenbaustelle. Trotzdem hält Katoen Natie es für lohnenswert, den Turm schon für die Öffentlichkeit zu öffnen. „Nur Beton, Stahl und Ziegel durften erhalten bleiben. Was übrig bleibt, ist wirklich das Skelett des Boerentoren“, erzählt Kurt Dupon von Katoen Natie. „Nur die ikonischen Schließfächer haben wir erhalten.“

Nicht nur das Skelett des Boerentoren ist einen Besuch wert. „Die Menschen können auch die Decken von Leon Stynen bewundern. Beim Besuch werden sie außerdem von Stadtführern begleitet.“

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Die berühmte Decke, entworfen von Léon Stynen

Huts schilderte auch noch einmal, wie der Turm innen aussehen wird. „Unten kommen ein Tearoom und lokale Geschäfte. Weiter oben wollen wir Ausstellungen organisieren. Es wird auch einen Skulpturengarten und einen Panoramasaal geben.“

Noch keine Klarheit über den Zeitplan

Zum Bau selbst konnte Huts nicht viel sagen. „Unsere Baustelle ist fertig, wir hoffen, bis Juni einen Bauantrag einzureichen. Ab dann hängt es davon ab, wie schnell die Verwaltung arbeitet. Wenn wir starten dürfen, hoffen wir, noch drei Jahre bauen zu müssen.“

Und dann ist da noch die Beschwerde gegen den Abriss der Spitze des Boerentoren. „Wir konnten die Akte noch nicht einsehen. In der Zwischenzeit machen wir weiter, und hoffentlich wird alles gut.“

Die Baustelle kann vom 1. Mai bis 30. Juni unter Begleitung von Stadtführern besichtigt werden. Die Besichtigung ist jedoch nur für Kinder ab 12 Jahren zugänglich. Eine Anmeldung ist über diese Website möglich.

Eigentümer Fernand Huts bei einer Pressekonferenz am Freitag

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