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Rubens und Van Dyck zum ersten Mal auf Augenhöhe in der Antwerpener St. Paulskirche: „Das wird man nie wieder erleben“

In der St. Paulskirche in Antwerpen werden zum ersten Mal zwei Gemälde von Peter Paul Rubens und Antoon Van Dyck auf Augenhöhe ausgestellt.  Während der Restaurierungsarbeiten in der Kirche wurde eine Serie von 15 Gemälden, die 4 Meter hoch hingen, abgenommen. Zwei davon sind nun Teil der Ausstellung „Auge in Auge mit Rubens und Van Dyck“ in der Kirche zu sehen.

Andreas Kockartz
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Es handelt sich dabei um „Die Geißelung“ von Rubens und „Die Kreuztragung“ von Van Dyck. Es ist das erste Mal, dass die Besucher der Kirche diese Gemälde auf Augenhöhe bewundern können. „Die Werke hängen schon seit 400 Jahren in dieser Kirche. Wir haben sie aber noch nie so ausgestellt. So etwas wird man nie wieder erleben“, sagt Armand Storck, Projektkoordinator der St. Paulskirche.

„Es sind ganz besondere Werke. Das Gemälde von Rubens ist eines, von dem wir sicher sind, dass er es ganz allein gemalt hat. Van Dyck war einer seiner Mitarbeiter, so dass es für uns Sinn machte, diese beiden Bilder nebeneinander auszustellen.“

Die gesamte Serie ist in der Kirche zu sehen

An der Wand der Kirche, an der normalerweise die 15 Gemälde hängen, befindet sich jetzt eine weiße Leinwand, auf die die 13 übrigen Werke gedruckt wurden. So können die Besucher auch die komplette Serie sehen. Die Originalgemälde werden derzeit im Depot der Kirche aufbewahrt.

Für diese Ausstellung bzw. für dieses Projekt arbeitet die Kirche auch mit der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen zusammen. Die Studierenden arbeiten in diesem Zusammenhang an ihren eigenen Interpretationen der beiden Werke. Diese Interpretationen werden im Mai neben den Originalgemälden in der Kirche zu sehen sein. Die Ausstellung in der St. Paulskirche in Antwerpen läuft noch bis zum 31. Oktober 2025.

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