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Das Deurganck-Dock im Antwerpener Hafen
Inland
Wirtschaft

Sinkende Umschlagszahlen im Hafen Antwerp-Bruges – Impakt der US-Zölle (noch) nur leicht spürbar

Der Fusionshafen Antwerpen-Zeebrügge ist im ersten Quartal 2025 um 4 % gesunken im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Der Impakt der amerikanischen Importtarife bleibe vorerst aber noch recht gering, meldet die Hafenverwaltung. Den stärksten Rückgang (rund 20 %) verzeichnen die sogenannten Bulk-Güter (Waren und Güter in loser Form, wie Erze oder Erdölprodukte).

Andreas Kockartz
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Während die Umschlagszahlen in den Häfen von Antwerpen und Zeebrügge leicht gesunken sind, gab es im ersten Quartal des Jahres aber einen Anstieg im Containertransport und zwar um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Grund dafür sind allerdings auch, so die Hafenverwaltung, Umstrukturierungen und Konsolidierungen in diesen Bereich weltweit. Wie lange dies anhalten wird, ist eine andere Frage.

Die Frage der US-Importzölle beschäftigt auch den Fusionshafen weiter. „Mit den USA als wichtigstem Handelspartner schauen wir mit erhöhter Wachsamkeit in die kommenden Monate, in denen sich die Folgen des sich verändernden Handelsklimas schärfer abzeichnen können“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. 

Ein Problem vor allem für den Hafen von Zeebrügge, einer der weltweit wichtigsten Häfen für die Verschiffung von Autos, ist die Tatsache, dass durch die US-Zölle deutlich weniger Neuwagen in die Vereinigten Staaten transportiert werden. Hier belief sich der Rückgang in den ersten 3 Monaten des Jahres um rund 20 %. Hinzu kommt hier, dass die vielen (noch) nicht in die USA gelieferten Autos hier stehenbleiben. Dadurch wird der Platz für Autos aus z.B. Japan, die über diesen Hafen nach Europa kommen, knapp. 

Neuwagen auf Halde in Zeebrügge

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