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Ein Prototyp eines autonomen Busses, vorgestellt von De Lijn (Archiv)

Pilotprojekt mit autonomen Bussen für die Universitätsstadt Leuven verzögert sich

Das Projekt des flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn, mit autonomen Bussen in Leuven (Flämisch-Brabant) zu experimentieren, verzögert sich. Dies geht aus einer Antwort der regionalen Ministerin für Mobilität Annick De Ridder auf eine Anfrage der Abgeordneten An Christiaens (CD&V) hervor. Das Ausschreibungsverfahren für den Rahmenvertrag wurde ausgesetzt. Das Bestreben, 2026 über eine betriebsbereite Linie zu verfügen, scheint daher gefährdet.

Belga
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De Lijn plant seit einiger Zeit den Einsatz von autonomen, fahrerlosen Fahrzeugen. Vor einigen Jahren war die Technologie noch nicht ausgereift. Doch im letzten Jahr holte das flämische Transportunternehmen seine Pläne wieder aus der Versenkung. De Lijn wollte ein Pilotprojekt in der Uni-Stadt Leuven entwickeln, mit dem Ziel, dort bis 2026 eine betriebsbereite Strecke anzubieten.

Es stellte sich jedoch heraus, dass das Projekt nicht ganz nach Plan verlief. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass die Technologie immer noch vor großen Herausforderungen steht. "Die ersten Angebote der potentiellen Anbietern entsprach nicht ganz den Erwartungen. Inzwischen präsentieren sich auch neue, starke Spieler in den europäischen Markt ein", präzisierte An Christiaens.

Leuven bleibt Teststadt

Das Ausschreibungsverfahren für den Rahmenvertrag wurde ausgesetzt, was den ursprünglichen Zeitplan gefährdet. Obwohl die Universitätsstadt Leuven als Teststadt beibehalten wird, ist der genaue Zeitplan für die Einführung autonomer Busse derzeit noch unklar.

De Lijn plante auch, autonome Elektrobusse auf dem Flughafen Brüssel-National (Foto) einzusetzen. Nach jahrelanger Forschung und Vorbereitung wurden diese Pläne jedoch aufgegeben, da sich die Entwicklung als zu komplex erwies.

An Christiaens ist der Meinung, dass es gut ist, dass De Lijn weiterhin nach innovativen Mobilitätslösungen sucht, aber das Unternehmen muss beim Einsatz neuer Technologien vorsichtig sein. „Autonome Busse können eine wichtige Rolle in der Mobilität der Zukunft spielen, aber die Verkehrssicherheit und der effiziente Einsatz von Steuergeldern müssen weiterhin Priorität haben“, schloss die Abgeordnete.

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