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Vier Festnahmen bei Klimaaktion am Gravensteen in Gent

In Gent sind bei einer Klimaaktion am Gravensteen vier Personen vorübergehend festgenommen worden. Rund zehn weitere Beteiligte wurden angezeigt und erhielten ein sogenanntes GAS-Bußgeld. Die Aktion ist mittlerweile beendet, das historische Bauwerk war vorübergehend geschlossen, ist jedoch seit Mittwochmittag wieder für Besucher geöffnet.

Jens Van Reet
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Gegen 10 Uhr am Mittwochmorgen entrollten etwa 15 Klimaaktivistinnen und -aktivisten von den Zinnen der mittelalterlichen Burg Transparente. Mit ihrer Aktion wollte die Gruppe Extinction Rebellion erneut auf die Klimakrise aufmerksam machen. Ein Aktivist klebte sich mit einer Hand am Boden am Eingang fest.

Die Polizei war rasch mit einem Großaufgebot vor Ort. Sie räumte das Gelände, um die Aktivistinnen und Aktivisten zu entfernen. Neue Besucher wurden nicht mehr eingelassen, Anwesende mussten das Gebäude verlassen.

„Vier Aktivisten wurden vorläufig festgenommen. Gemeinsam mit etwa zehn weiteren Personen erhalten sie ein GAS-Bußgeld und eine Anzeige, da sie das Denkmal ohne Eintritt zu zahlen und mit Schubsen und Drängeln betreten hatten. Sie weigerten sich, freiwillig zu gehen“, erklärte Polizeisprecher Matto Langeraert.

Die Aktivisten bezogen sich auf einen historischen Studentenprotest: Vor Jahrzehnten wurde das Gravensteen bereits einmal symbolisch besetzt – damals aus Protest gegen gestiegene Bierpreise.

Ein Aktivist hatte sich am Boden festgeklebt
Ein Transparent

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