Ab Mitte April wird der Waldboden des Hallerbos wieder mit einem dichten Teppich aus Hyazinthen bedeckt sein. Die Stadt Halle in Flämisch-Brabant bei Brüssel bereitet sich auf Tausende von Besuchern vor, die dieses Phänomen jedes Jahr anlockt.
Jedes Jahr sorgen die violettblauen Blüten in dem Wald in der Nähe von Brüssel für ein atemberaubendes, fast magisches Bild. Das Spektakel zieht Tausende von Naturliebhabern aus Belgien und dem Ausland an.
Die Stadt Halle und die Flämische Agentur für Natur und Wald haben sich zusammengetan, um die Menschenmassen zu bewältigen. Die Organisatoren raten den Besuchern an, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Wald zu kommen. An Spitzentagen werden kostenlose Shuttlebusse zwischen dem Bahnhof Halle und dem Wald verkehren. Am Bahnhof können die Besucher auch kostenlos Fahrrad leihen.
Nach Angaben der Flämischen Agentur für Natur und Wald sind Ende April auch in etwa zehn anderen Wäldern in Ost- und Westflandern Teppiche von Hyazinthen zu sehen. Dazu gehören der Helleketelbos in Poperinge, der Kluisbos in Kluisbergen und der Muziekbos in Ronse.
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