Zwei Jugendliche mit einem Metalldetektor entdeckten diese Woche in Houthalen-Helchteren in der Provinz Limburg drei Granaten, Munition für Mörser und eine Panzerabwehrkanone sowie zwei 37-Millimeter-Patronen. Die gesamte Munition stammt aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Jugendlichen sammelten ihre Funde an einem Ort (Foto unten), bevor sie die Polizei riefen.
Zwei Jugendliche entdeckten in Limburg mit einem Metalldetektor Munition aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die Lokalpolizei richtete einen Sicherheitsbereich am Fundort ein. Anschließend wurde der Kampfmittel-Räumdienst der Armee (DOVO) hinzugezogen, der die Munition zur Vernichtung abtransportierte.
„Es ist gut, dass die Jugendlichen die Polizei kontaktiert haben, aber es hätte auch anders laufen können“, sagte Svea Daniels, die Sprecherin der lokalen Polizeizone: „Wenn man Granaten oder ähnliche Gegenstände findet, ist es wichtig, sie dort zu lassen, wo sie sich befinden und sie nicht selbst zu bewegen. Es kann auch gefährlich sein, wenn etwas alt oder verrostet ist. Die Jugendlichen in Houthalen-Helchteren hatten Glück, dass nichts explodiert ist. Die richtige Reaktion ist, Abstand zu halten und die Polizei zu kontaktieren. Sie wird dann die Sache in die Hand nehmen“.
Wer einen Metalldetektor benutzen will, muss sich an bestimmte Regeln halten. Zum einen aus Sicherheitsgründen, zum anderen, um wertvolle archäologische Funde zu erhalten bzw. nicht zu beschädigen. Und die Suche archäologischen Funden mit Metalldetektoren erfordert in Belgien eine Genehmigung. Werden die Regeln nicht eingehalten, drohen der Entzug der Genehmigung, Geldstrafen oder sogar eine Gefängnisstrafe.
