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Spotify zahlte belgischen Musikern 2024 rund 34 Mio. € an Rechten aus

Komponisten und Musiker aus Belgien bekamen im vergangenen Jahr über 34 Mio. € an Autorenrechten von Spotify überwiesen. Das ist ein Anstieg um 11 % im Vergleich zu 2023, wie aus den Statistiken von Loud & Clear zu dem schwedischen Streamingdienst ersichtlich ist. Zum ersten Mal werden damit landesspezifische Zahlen zum belgischen Markt veröffentlicht. 

Andreas Kockartz
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Loud & Clear ist eine jährliche Initiative von Spotify, mit der der Streamingdienst deutlich machen will, wie die Musikwelt damit Geld verdient und wie hoch die Verteilung der Autorenrechte liegt. Aus dieser Statistik ist auch ersichtlich, dass sich die Summe der von Spotify an belgische Musikerinnen und Musiker, bzw. an deren Produzenten und Komponisten seit 2019 quasi verdoppelt hat. 

Etwa 80 % der bezahlten Streamings von Musik belgischer Künstler kamen aus dem Ausland und damit ist diese Form des Exports jährlich um durchschnittlich 37 % angestiegen. 2024 wurden belgische Musikerinnen und Musiker rund 600 Millionen mal von Spotify-Usern zum ersten Mal angeklickt… Weltweit hörten User über diesen Streamingdienst rund 1,7 Millionen Stunden belgische Musik, wie aus der Loud & Clear-Statistik ersichtlich ist. 

Autorenrechte für die bekannteren Künstler...

Daneben wurden über 410 Millionen Abspiellisten mit Musik aus Belgien bei Spotify zusammengestellt und zwar mehrheitlich von Hörern aus den USA, gefolgt von Franzosen, Deutschen, Briten und Niederländern. Am meisten wurde dabei nach Rap, Pop, Dance, Elektronik und EDM (electronic dance music) gesucht. 

Die Spotify-Autorenrechte fließen, wie auch die vom belgischen Autorenrechtsverband SABAM, eher an die populärsten Künstlerinnen und Künstler, wie Angèle oder Lost Frequencies (mit 2 Songs, die mehr als 2 Milliarden mal gestreamt wurden, nämlich „Are you with me“ und „Where are you now“…) 

Lost Frequencies

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