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Historisches Dokument: Brief eines jungen Soldaten aus Nijlen, der in der Armee von Napoleon diente, aus dem Jahr 1812

Die flämische Gemeinde Nijlen bei Mechelen in der Provinz Antwerpen hat über eine Schenkung einen historischen Brief bekommen, den ein junger Soldat aus der Ortschaft, der in der Armee von Napoleon diente, im Jahr 1812 seiner Familie geschickt hatte. In diesem Schreiben spricht der junge Adrianus von „grauenhaften Umständen in der Armee“: „Nur Horror, ich sah schon 1.400 Menschen sterben.“ 

Andreas Kockartz
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Generationen lang wurde der historische Brief von Adrianus innerhalb der Familie Nelis aus Nijlen weitergegeben. Damals, 1812, wurde der Familie dieses Schreiben vom Pastor des Ortes übergeben und der gab ihr den Rat, ihn wegen seines historischen Charakters gut aufzubewahren. 

In diesen Brief schrieb Adrianus Gummarus Verwerft darüber, was er als Soldat der Armee Napoleons erleben musste. Der Brief richtet sich an seinen Vater und an seine Brüder: „Ich hoffe, dass ihr nicht in den Krieg ziehen müsst. Ich habe schon 1.400 Menschen sterben sehen, worunter Johannes Wijnants aus unserem Dorf. Wir leben hier wie die Wölfe. Es gibt kein Geld, kein Essen, nur Horror.“ 

Dieser Soldatenbrief wird jetzt von der Gemeinde Nijlen aufbewahrt und in säurefreiem Papier gelagert, damit dieses historisch bedeutsame Dokument gut und sichert aufbewahrt bleibt, so Charlotte Bats (N-VA) von Gemeinderat von Nijlen: „Wir wissen, dass noch zwei weitere gleichartige Soldatenbriefe existieren. Wer ein solches Schreiben hat, der kann es uns gerne als Schenkung überlassen.“ 

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