Die Krankenhäuser in der Region Brüssel-Hauptstadt spielen eine wichtige wirtschaftliche und medizinische Rolle innerhalb und außerhalb der Region. Darauf weist das Brüsseler Institut für Statistik und Analyse (BISA) in einem Bericht hin. Dies betrifft vor allem die Patientenversorgung, die Wirtschaft und die Beschäftigung.
Brüsseler Krankenhäuser spielen eine wichtige wirtschaftliche Rolle innerhalb und außerhalb der Region
5 % der Brüsseler Arbeitnehmer sind im Krankenhaussektor tätig, das sind 32.000 Personen. Von allen im Krankenhaussektor der Region Brüssel-Hauptstadt tätigen Lohnempfängern lebt fast die Hälfte außerhalb von Brüssel. 33 % der Brüsseler Krankenhausbeschäftigten kommen aus Flandern und 21 % aus der Wallonie. Zwischen 2010 und 2022 stieg die Zahl der Angestellten in Brüsseler Krankenhäusern um durchschnittlich 1,2 % pro Jahr, von 27.710 auf 31.905 Beschäftigte. Davon sind über 72 % Frauen.
Die Brüsseler Krankenhäuser spielen auch eine sehr zentrale Rolle bei der Versorgung von Patienten und der medizinischen Betreuung von Belgiern aus allen Teilen des Landes. Dies ist vor allem auf die gute Erreichbarkeit und die zentrale Lage der Krankenhäuser zurückzuführen.
Auf den Brüsseler Krankenhaussektor entfallen auch 2,4 % der regionalen Wertschöpfung, d. h. des durch wirtschaftliche Aktivitäten und Dienstleistungen geschaffenen wirtschaftlichen Wertes. Im Jahr 2015 erwirtschaftete der Sektor über 3,45 Mia. € der Verbrauch lag bei 1,7 Mia. €, was einer Wertschöpfung von 1,75 Mia. € entspricht. Seit 2019 ist die Wertschöpfung des Sektors jedoch auf dem Rückzug. Die Gesundheitskrise COVID-19 hatte erhebliche Auswirkungen auf den Krankenhaussektor, auch in Brüssel.
