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Premier De Wever in der Abgeordnetenkammer des belgischen Bundesparlaments
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Politik

Premier De Wever zum Handelskrieg mit den USA: „Abkommen mit neuen Partnern abschließen“

Belgiens Premierminister Bart De Wever (N-VA, Foto) nannte die angekündigten Einfuhrzölle in den USA „eine Katastrophe für die Weltwirtschaft.“ Gleichzeitig hält er die für „den geeigneten Moment, um Handelsabkommen mit anderen Ländern, als den Vereinigten Staaten abzuschließen.“ US-Präsident Trump fordert von den Ländern der EU 20 % Einfuhrzoll auf alle Waren und Güter.

Andreas Kockartz
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In den Augen von Premierminister De Wever sind die hohen Importtarife, die US-Präsident Donald Trump einführt, „die größte Steuererhöhung für den amerikanischen Verbraucher in der jüngeren Geschichte.“ Doch auch hier werden die Folgen nicht zu übersehen sein: „Wir werden uns zuerst der Realität der Tarife beugen müssen, an den zwei Seiten, bevor man die Wichtigkeit des Freihandels wieder wertschätzen kann.“ 

Laut De Wever sollten wir nicht einfach so zurückschlagen: „Ich kann nur hoffen, dass die westliche Welt von wohlstandsvernichtenden und protektionistischem Wahnsinn Abstand nimmt.“ Er ist allerdings sehr wohl der Absicht, dass man den internen Markt in der EU stärken müsse und Freihandelsabkommen mit anderen Ländern schließen muss. 

„Europa steht hier zusammen. Es scheint mit der geeignete Moment zu sein, um als Europa assertiv Freihandelsabkommen mit neuen Partnern in der ganzen Welt zu schließen, die mehr als je zuvor in unsere Richtung schauen. Wenn eine Großmacht der Welt den Rücken kehrt, muss Europa mehr denn je angeben, dass es ‚for business‘ offensteht“, so De Wever: „Lasst uns als Europäer die Opportunität in dieser Krise sehen und die Chance greifen.“ 

Am Freitag trifft Premier De Wever den US-Außenminister Marco Rubio. 

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