Zum Hauptinhalt springen
Die "Lobelia" läuft in Richtung Ostsee aus
Ausland
Europa

NATO-Auftrag: Der belgische Minensucher „Lobelia“ läuft in Richtung Ostsee aus

Das Minensuchboot „Lobelia“ verließ am Montag den Marinestützpunkt Zeebrugge in Richtung Ostsee, um im Rahmen der NATO-Operation Baltic Sentry zum Schutz von ktitischer Infrastruktur eingesetzt zu werden. Das Schiff wird sich der „Standing NATO Mine Countermeasures Group 1“ (SNMCMG1) anschließen, deren Leitung Belgien übrigens im Januar übernommen hat.

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

„Die Minenbekämpfung spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit und Offenheit der internationalen Gewässer und Küstengebiete. In strategisch wichtigen Gebieten wie der Ostsee und anderen stark befahrenen Schifffahrtsrouten stellen Seeminen eine ernsthafte Bedrohung sowohl für Handels- als auch für Militärschiffe dar“, so das belgische Verteidigungsministerium zu diesem Auftrag.

„Das Aufspüren, Neutralisieren und Verhindern von Minen hindert feindliche Kräfte daran, den Zugang zu diesen Gebieten zu blockieren oder zu stören“, heißt es weiter dazu. 

Bisher bestand die „Standing NATO Mine Countermeasures Group 1“ aus zwei Schiffen unter belgischem Kommando: Dem niederländischen Schiff „Luymes“ und dem deutschen Minensucher „Dattel“. Die belgische Fregatte Louise-Marie nimmt seit Februar ebenfalls an der Operation „Baltic Sentry“ teil, allerdings als Teil der „Standing NATO Maritime Group 1“ (SNMG1).

Die Ostsee ist ein Gebiet von strategischer Bedeutung für die NATO, vor allem wegen der zahlreichen Unterseekabel für die Telekommunikation (Stichwort "kritische Infrastruktur"). Diese werden regelmäßig von Schiffen bedroht, die mutmaßlich mit Russland in Verbindung stehen. 

Die "Lobelia" kurz vor dem Auslaufen am belgischen Marinestützpunkt Zeebrügge

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5