Die Inflation, die angibt, wie stark die Preise in einem Jahr gestiegen sind, fiel im März auf 2,91 Prozent. Dies geht aus Zahlen des belgischen Statistikamts Statbel hervor. Erstmals seit August liegt die Inflation damit wieder unter der 3-Prozent-Marke.
Im Februar betrug die Inflation noch 3,55 Prozent, im Januar lag sie bei 4,08 Prozent. Obwohl der Wert gesunken ist, bleibt er mit 2,91 Prozent weiterhin über dem Zielwert von 2 Prozent, den die Europäische Zentralbank anstrebt.
Ohne Berücksichtigung von Energieprodukten lag die Inflation im März bei 2,57 Prozent, verglichen mit 2,29 Prozent im Februar. Die Kerninflation, die neben Energie auch unverarbeitete Lebensmittel ausschließt, sank von 3,10 Prozent im Februar auf 2,71 Prozent.
Entwicklung der Preise im Jahresvergleich
Im Vergleich zum März des Vorjahres sind die Preise für Mobilfunk (-20,5 Prozent), Smartphones (-13,4 Prozent), Fernseher (-12,9 Prozent) und Computer (-11,1 Prozent) deutlich gesunken.
Stark gestiegen sind hingegen die Preise für Zigaretten (+27,2 Prozent), Erdgas (+25,4 Prozent), sonstige Tabakwaren (+23 Prozent), Haushaltsdienstleistungen (+22,6 Prozent) und Strom (+20,2 Prozent).
Monatliche Preisentwicklung
Im Vergleich zum Februar verteuerten sich unter anderem Obst (+5,6 Prozent), Süßwaren (+4,3 Prozent), Feriendörfer (+5,8 Prozent), Erdgas (+0,9 Prozent), Städtereisen (+1,4 Prozent) sowie Brot und Getreide (+1,0 Prozent).
Dagegen wurden Kraftstoffe (-3,9 Prozent) und Bekleidung (-3,3 Prozent) im März günstiger. Auch Flugtickets (-11,5 Prozent), Hotelzimmer (-4,5 Prozent) sowie Blumen und Pflanzen (-6,5 Prozent) sind im Preis gesunken.
