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Außenministerium: Rund 25 Belgier befinden sich im vom Erdbeben erschütterten Myanmar

Am Freitag wurde das asiatische Land Myanmar von einem schweren Erdbeben erschüttert. Dabei kamen bereits mindestens 144 Menschen ums Leben, mehr als 700 wurden verletzt. Derzeit befinden sich rund 25 Belgier im Land, meldet das Außenministerium (FÖD Auswärtige Angelegenheiten). 

Jens Van Reet Belga
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Auch im Nachbarland Thailand waren die Auswirkungen des Bebens spürbar. Dort halten sich aktuell etwa 4.100 Belgier auf. Das Außenministerium rät Belgiern in der Region, regelmäßig die Reisehinweise des Außenministeriums zu konsultieren und die aktuellen Entwicklungen genau zu verfolgen.

Das Außenministerium beobachtet die Lage in Myanmar genau, gemeinsam mit den belgischen Botschaften in der Region. „Wir stehen in Kontakt mit den Belgiern vor Ort. Wer in Schwierigkeiten gerät, kann jederzeit die Notrufnummer der belgischen Botschaft in Bangkok anrufen“, so die Behörden.

Zudem warnt das Ministerium vor möglichen Nachbeben und fordert Belgier in der Region auf, sich an einen sicheren Ort zu begeben und ihre Bewegungen auf ein Minimum zu beschränken. Sie werden gebeten, den Anweisungen der lokalen Behörden genau zu folgen. „Wir empfehlen Reisenden in der Region außerdem, ihre Reise über TravellersOnline zu registrieren, falls sie dies noch nicht getan haben.“

Belgische Austauschstudentin in Thailand: „Straßenbahn- und Zugverbindung stark beschädigt“

Gegenüber VRT NWS berichteten mehrere Belgier, die sich derzeit in Thailand aufhalten, von ihren Erfahrungen im Erdbebengebiet. Keiner von ihnen wurde verletzt, doch die Ereignisse hinterlassen einen tiefen Eindruck. So erzählt etwa die 20-jährige Austauschstudentin Julie Lauwereys (20) aus Bangkok: „Die Straßenbahn- und Zugverbindung ist stark beschädigt und außer Betrieb, der Verkehr steht komplett still.“

Auch Gebäude wurden beschädigt, darunter das Gebäude, in dem sie untergebracht ist. „Momentan warten wir alle draußen auf dem Boden vor dem Schulgebäude auf Neuigkeiten, ein mögliches Nachbeben oder eine Möglichkeit, nach Hause zu gehen.“

 

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