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Über 20.000 Obdach- oder Wohnungslose in Flandern

Im belgischen Bundesland Flandern sind schätzungsweise bis zu 20.000 Personen Obdach- bzw. Wohnungslos. Dies ist aus einer aktuellen Zählung der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven) und der interföderalen Behörde für den Kampf gegen Armut in Belgien ersichtlich. 

Andreas Kockartz
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Dabei handelt es sich um Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben, sondern die z.B. eine Zeit lang bei Freunden oder Familie unterkommen. Manche kommen bei Obdachlosen-Initiativen unter, doch nicht selten leben solche Leute auch in Flandern im Auto oder auch in Wohnwagen bzw. auf Campingplätzen.

Rund ein Drittel der Betroffenen hält sich nach dieser Schätzung nicht in einer der großen flämischen Städte auf, sondern in kleineren Gemeinden. Hier ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum nicht selten deutlich größer, als in städtischer Umgebung. 

Nach Angaben der Autoren der Schätzung/Zählung sind die Obdachlosen, denen man im Straßenbild begegnet, „nur die Spitze des Eisbergs.“ Flanderns Landesministerin für den Kampf gegen Armut, die flämische Sozialistin Caroline Gennez (Vooruit) will in der zweiten Jahreshälfte einen Plan gegen Obdach- und Wohnungslosigkeit vorlegen. 

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