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Inland
Wirtschaft

Hochbetrieb im Antwerpener Hafen: Unternehmen wollen noch vor den Trump-Zöllen ihre Lager in den USA aufstocken

Im Hafen von Antwerpen herrscht in diesen Tagen Hochdruck durch die von US-Präsident Trump angekündigten Zölle und Einfuhrtarife für Waren und Güter aus Europa. Viele Unternehmen wollen noch schnell in die USA liefern. Derzeit stauen sich in Antwerpen Schiffe, Containerzüge und Lastwagen an den Terminals.

Andreas Kockartz
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Laut Eric Laureys vom Unternehmerverband Voka in Antwerpen wollen sowohl die Chemie- und andere Industriezweige, als auch mittelständische Unternehmen noch schnell in die USA liefern, bevor ihre Produkte dort am Markt durch die Trump-Zölle und durch den drohenden Handelskrieg teurer werden müssen.

Der gleichen Ansicht ist auch Frederic Keymeulen vom flämischen Landesverband für Transport und Logistik, doch er sieht auch einen anderen Grund: „Hinzu kommt noch, dass in einigen Häfen um uns herum Gewerkschaftsaktionen laufen. Dadurch setzen die großen Reedereien in den vergangenen Wochen mehr und mehr auf Antwerpen.“ 

Bier und Schokolade…

Voka-Sprecher Laureys sieht viele KMU, die durch die Trump-Zölle Probleme bekommen und jetzt noch einmal Gas geben: „Unsere Schokoladeproduzenten zum Beispiel. Wir sehen, dass kleinere Unternehmen den Tarifen von Trump zuvorkommen wollen. Da muss man auch an die Mikrobrauereien denken, die in den USA einen Absatzmarkt haben. Wenn deren Bier plötzlich 25 % teurer wird, dann können sie das in Amerika nicht mehr verkaufen.“ 

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