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NATO-Fahrzeuge kommen per Schiff in Antwerpen an, bevor sie weiter in Europa unterwegs sind

Straßen in Antwerpen werden vorrangig für den Durchfluss von militärischem Verkehr ertüchtigt

Die Straßen R2, R1, A12 und E313 in Antwerpen müssen schnell für den militärischen Schwerlastverkehr ausgebaut werden: Dies teilte die flämische Mobilitätsministerin Annick De Ridder (N-VA) in diesen Tagen mit. Die Ministerin verlässt sich dabei auf europäische Gelder, um die Arbeiten zu finanzieren.

Andreas Kockartz
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Zunächst wird der westflämische Abschnitt der N49, der Antwerpen mit der belgischen Küste verbindet, für den Militärtransport ausgebaut. Die Straßen um Antwerpen stehen als nächstes auf der Liste, erklärte De Ridder im flämischen Parlament. Diese seien beispielsweise für den Transport von militärischem Gerät vom Antwerpener Hafen nach Deutschland wichtig.

Der Korridor vom Waasland-Hafen über den Antwerpener Ring und die E313 sei ein Hotspot, so die Ministerin. Diese Autobahn verbindet Antwerpen mit Lüttich. Die Strecke umfasst auch drei Tunnel, die möglicherweise in Angriff genommen werden müssen: Den Beverentunnel, den Liefkenshoektunnel und den Tijsmanstunnel.

Flandern zähle auf europäische Gelder, um die Instandsetzung durchzuführen, so De Ridder: „Wir hoffen, dass die Kommission dieses Investitionsprogramm finanziell unterstützen wird, damit der Korridor auf integrierte und beschleunigte Weise entwickelt werden kann.“

Flandern wird so oder so bis mindestens 2028 auf dieses Geld warten müssen. Im vergangenen Monat stellte der Europäische Rechnungshof in einem Bericht fest, dass die 1,7 Mia. €, die im aktuellen Mehrjahreshaushalt (2021 bis 2027) für die Förderung der militärischen Mobilität in Europa vorgesehen sind, bereits Ende 2023 ausgegeben waren.

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