In den vergangenen 10 Jahren ist sich der „Durchschnittsbelgier“ seines eigenen Impakts auf die Umwelt bewusster geworden. Dies ist aus dem Umweltbarometer des belgischen Recyclingverbandes Fost Plus ersichtlich.
Immer mehr Belgier werden sich ihres eigenen Einflusses auf die Umwelt bewusst
Allerdings liegt laut der Fost Plus-Studie zwischen diesem „wachsenden Bewusstsein und einem effektiven Verhalten“ ein „großer Unterschied.“
Fost Plus ist ein Verband, der sich mit dem Recyceln bzw. der Wiederverwendung von Haushaltsgeräten aller Art (bis hin zum Sammeln von gebrauchten Batterien und Glühbirnen) auseinandersetzt und ein weiterer Bereich ist die Wiederverwertung von Verpackungsabfällen aus den Privathaushalten.
Die aktuellen Feststellungen stammen aus einer 2024 durchgeführten Umfrage im Vergleich zur letzten Studie vor 2 Jahren. Bei der 4. Umfrage gaben 56 % der Befragten an, dass sie den Klimawandel als eines der größten aktuellen Probleme unserer Zeit erfahren.
Im aktuellen Umweltbarometer zeigt sich, dass inzwischen 82 % der Haushalte in Belgien angeben, ihren Abfall zu sortieren und der Recyclage zuzuführen. 2014, beim ersten Fost Plus-Umweltbarometer, lag dieser Wert bei 69 %.
68 % der Befragten gaben zuletzt auch an, dass sie darauf achten, Produkte zu kaufen, deren Verpackung wiederverwertbar ist. 2014 gaben dies gerade einmal 36 % der Befragten an.
Nicht selbstverständlich
Nach Ansicht von Fost Plus wächst das Umweltbewusstsein innerhalb der belgischen Bevölkerung zwar an, doch das Einkaufsverhalten ziehe etwas träger nach und sei nicht selbstverständlich. So finden 80 % der Befragten, dass es zu viel Wegwerfverpackung auf dem Markt gibt, doch nur 50 % lassen sich dadurch beim Einkauf auch wirklich beeinflussen.
