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Bei iMEC entwickelter Chip

Rekord bei Patentanmeldungen aus Belgien beim EU-Patentamt

Belgische Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute haben im Jahr 2024 beim Europäischen Patentamt (EPA) einen Rekord von 2.615 Patentanmeldungen eingereicht. Das entspricht einem Anstieg um 1,1 % der entsprechenden Anmeldungen gegenüber 2023. Weltweit hat Belgien einen Anteil von 1,3 % an allen Patentanmeldungen und liegt damit an zwölfter Stelle in der EU.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die drei wichtigsten Bereiche bei den belgischen Patentanmeldungen waren die Biotechnologie, Pharmazeutika und Werkstoffe/Metalle. Vor allem in der letztgenannten Kategorie wurde ein bemerkenswerter Anstieg um 39,7 % im Vergleich zu 2023 verzeichnet. Weitere Sektoren mit auffallend hohem Wachstum waren das Transportwesen und der Spezialmaschinenbau, wie z.B. der 3D-Druck.

Die meisten Anmeldungen aus Belgien kamen aus Flandern (66 %). Damit liegt die Region an neunter Stelle mit den meisten Patentanmeldungen in Europa. Das stärkste Wachstum (51 %) verzeichnete wieder die Region Brüssel-Hauptstadt.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Forscher bei iMEC

Die meisten Patentanmeldungen beim EPA aus Belgien kamen vom Forschungsinstitut iMEC der Uni Löwen (KU Leuven) mit 203 Anmeldungen, gefolgt vom Chemieunternehmen Syensqo und dem Werkstoffspezialisten Umicore. Die KU Leuven selber, die Universität Gent, die Universität Antwerpen und das flämische Forschungsinstitut VITO sind ebenfalls unter den ersten zehn Einrichtungen in dieser Hinsicht zu finden.

Ein weiterer bemerkenswerter Trend ist der Anstieg der Erfinderinnen. In Europa sind Frauen für ein Viertel aller Patentanmeldungen verantwortlich, in Belgien sorgen Frauen für fast jede dritte Anmeldung. Nur Spanien schneidet vor Belgien mit 42 % Patenten von Frauen hier noch besser ab. 

Auch der Material- und Technoligiekonzern Umicore reicht stets zahlreiche Patente ein

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