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Russische Hacker greifen belgische Webseiten an, auch die Regierungsseite MyGov.be

Das russische Hackerkollektiv NoName hat einige große belgische Internetseiten angegriffen. Dazu gehört auch die Webseite MyGov.be, über die die Bürger Zugang zu ihren offiziellen Dokumenten haben. Der Impakt dieses Angriffs halte sich aber in Grenzen, so Beobachter.

Andreas Kockartz
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Aus Untersuchungen von VRT NWS ist ersichtlich, dass die russischen Hacker versuchen bzw. versucht haben, einige wichtige Webseiten offline zu ziehen. Das Hackerkollektiv NoName richtet sich mit dieser Aktion offenbar gegen Belgien, weil unser Land unlängst angeboten haben soll, die Ukraine mit 1 Mia. € zu unterstützen. 

Bei NoName wird dazu online behauptet: „Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) sagte dies während eines Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj.“ Luc Van Brakek von der Checkredaktion von VRT NWS sagt, dass NoName eine weithin bekannte Hackergruppe ist: "Sie haben Belgien schon mehrmals ins Visier genommen. Nach den Wahlen vom 9. Juni 2024 legten sie z.B. die Webseiten von mehreren Gemeinden lahm." 

NoName rekrutiert immer wieder aktiv Personen, um Cyberattacken durchzuführen oder um Beeinflussungs- bzw. Fake-News-Kampagnen auf den Weg zu bringen. 

(Lesen Sie bitte unter der Illustration weiter)

Das belgische Zentrum für Cybersicherheit ist seit den Morgenstunden am Montag in dieser Sache aktiv und beobachtet die Lage permanent. Inzwischen wurden die von den Hackern anvisierten Einrichtungen auch gewarnt. 

Nach Angaben des Zentrums für Cybersicherheit handelt es sich bei der Attacke sogenannte „DDOS-Angriffe“ bei denen enorm viel Internetverkehr auf die entsprechenden Webseiten gelenkt wird, z.B. über Emails und zwar so lange, bis diese nicht mehr erreichbar sind bzw. zusammenbrechen. Die Gefahr, dass Daten gestohlen werden könnten, bestehe nicht, so das Zentrum. 

Im Laufe des Montags waren die meisten anegriffenen Webseiten, neben MyGov.be auch die Webseite des belgischen Bundeslandes Wallonien, wieder erreichbar. Der Impakt der Angriffe hielt sich nach Expertenangaben eher in Grenzen. Doch es könne sein, dass noch andere Webseiten durch solche Cyberattacken lahmgelegt werden. 

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