Rund 116 Mio. € sind 2024 in Belgien mit dem Verkauf von Musik erwirtschaftet worden. Das ist ein Anstieg um 10,52 % im Vergleich zum Vorjahr, wie der Verband der belgischen Musikindustrie (BRMA) mitteilte. 88 % des Umsatzes wurden mit dem digitalen Musikverkauf generiert, sprich mit Downloads und Streamings.
Streaming sorgt für Umsatz: Der Musikverkauf in Belgien verzeichnet einen deutlichen Anstieg
Der physische Verkauf von Musikträgern, also von Schallplatten und CDs ging allerdings auch im vergangenen Jahr weiter zurück und machte weniger als 12 % des gesamten Umsatzes aus.
Noch 2019 wurden in Belgien mit dem Verkauf von physischen Tonträgern fast 25 Mio. € umgesetzt, doch 6 Jahre später hat sich dieser Ertrag mit jetzt 13,83 Mio. € fast halbiert.
Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass auch der Absatz von Vinylplatten sinkt. 2022 hatte die „gute alte Schallplatte“ auch in Belgien erst den Verkauf von CDs überholt, doch letztes Jahr wurden LPs und Singles nur für gut 9,25 Mio. € verkauft. Das entspricht auf Jahresbasis einem Rückgang um 8 %.
Der digitale Musikmarkt ist hierzulande gut für einen Umsatz von 102,2 Mio. €, ein Plus von 14,5 % im Vergleich zu 2023. Zum ersten Mal wurde 2024 in Belgien mehr als 100 Mio. € mit dem Streamen von Musik gemacht, ein Plus von 15,6 %.
