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Inland
Wirtschaft

In Flandern erfordert ein Viertel der Stellenangebote eine weitere Sprache neben der Mutter- oder Amtssprache Niederländisch

Ein Viertel der Stellenangebote die das flämische Arbeitsamt VDAB anbietet,  wird die Kenntnis einer anderen Sprache neben der Muttersprache Niederländisch verlangt. Im Jahr 2024 erforderten 17,6 % der angebotenen offenen Stellen des VDAB Französischkenntnisse und 17,2 % Englischkenntnisse. Aber auch andere Sprachen werden immer wichtiger, wie z.B. Türkisch und Polnisch. Inzwischen steigen die Arbeitslosenzahlen in Flandern weiter leicht an. 

Andreas Kockartz
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Der Sektor, in dem am häufigsten Kenntnisse mehrerer Sprachen verlangt werden, umfasst die Bereiche Computer/Datenverarbeitung, Medien und Telekommunikation. Laut der flämischen Arbeitsministerin Zuhal Demir (N-VA) gibt es einen deutliche Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage, nicht nur in quantitativer Hinsicht: „Wenn eine Fremdsprache ein Pluspunkt ist, werden meist gute bis sehr gute Kenntnisse verlangt. Viele Stellensuchende weisen jedoch nur Grundkenntnisse auf“. 

Schließlich sei das Angebot an Arbeitsuchenden mit Sprachkenntnissen, die den Anforderungen der Arbeitgeber entsprechen, „im Laufe der Jahre stark zurückgegangen“, stellte die Ministerin fest.

Arbeitslosigkeit in Flandern weiter leicht steigend 

Ende Februar waren rund 215.133 vollentschädigte arbeitslose Arbeitssuchende beim VDAB registriert. Das entspricht einem Anstieg von 2% innerhalb eines Jahres, wie das flämische Arbeitsamt mitteilte. Seit etwa einem Jahr steigt die Arbeitslosigkeit in Flandern leicht an. 

Die Arbeitslosenquote in Flandern liegt derzeit bei 6,8 %. Die Zahlen des VDAB zeigen Unterschiede in den einzelnen Provinzen:  Flämisch-Brabant weist die niedrigste Arbeitslosenquote auf (5,3%), während Antwerpen den höchsten Prozentsatz an Arbeitssuchenden hat (8,4%). In den anderen drei Provinzen schwankt der Prozentsatz zwischen 6,1 und 6,7%.

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