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Inland
Wirtschaft

Immobilienunternehmen zeigen Interesse am Audi-Gelände in Brüssel

Inzwischen haben einige Immobilienunternehmen ihr Interesse am Gelände des seit Ende Februar geschlossenen Audi-Werks in der Brüsseler Gemeinde Vorst bekundet. Aktuell ist der deutsche Autobauer noch selbst am Zuge, um die Zukunft dieser Liegenschaft zu planen.

Andreas Kockartz
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Wie die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ auf ihrer Webseite meldet, zeigen Heylen Warehouses und das börsennotierte Immobilienunternehmen WDP Interesse am Audi-Standort in Brüssel. 

Der Projektentwickler Revive prüft in dieser Hinsicht eine Zusammenarbeit mit dem Immo-Unternehmen Montea, wie auch die flämische Wirtschaftszeitung De Tijd schreibt. Das Konsortium Revive-Montea bekommt dabei Unterstützung vom Baggerunternehmen Deme, das u.a. auch auf Bodensanierung spezialisiert ist. 

Nicht zuletzt ist auch MG Real Estate am Audi-Gelände interessiert. Konkret hat sich auch schon das Industrieunternehmen John Cockerill gemeldet, das hier eine Produktionseinheit für militärische Fahrzeuge aufbauen möchte, wie BRUZZ und De Tijd melden.

Ohne Audi läuft hier nichts 

Schon seit Dezember 2024 ist Pierre Hermant von Finance & Invest im Auftrag der scheidenden Brüsseler Regionalregierung damit beschäftigt, einen Käufer für die Liegenschaft in der Gemeinde Vorst zu suchen. Schon damals war die Rede von bis zu 20 potentiell interessierten Übernahmekandidaten. 

Aber, allen Bemühungen der verschiedenen Mitspieler sowie der Brüsseler Regional- als auch der belgischen Bundesregierung zum Trotz hat Audi bzw. die Volkswagengruppe als Besitzer den Schlüssen in Händen und damit das letzte Wort. Bals kommt es zu einem Treffen zwischen Premier Bart De Wever (N-VA) und der Audi-Direktion in dieser Frage. 

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