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Belgiens Eisenbahngewerkschaften halten an ihren Streiks am 17. und am 31. März fest

Die großen Eisenbahngewerkschaften in Belgien halten an ihren vor einiger Zeit angekündigten Streiks an den beiden Montagen, 17. und 31. März fest. Dies teilten sie nach einem Treffen mit Bundesrentenminister Jan Jambon (N-VA) mit. 

Andreas Kockartz
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Die Gewerkschaften sprachen von einem nur kurzen Gespräch mit Rentenminister Jambon, denn es habe sich rasch erwiesen, dass es nur wenig Verhandlungsspielraum in der Frage der Anhebung des Rentenalters für Lokführer und Zugbegleiter gebe.

Jambon habe deutlich gemacht, dass er sich an das Koalitionsabkommen der Arizona-Regierung um Premier Bart De Wever (N-VA) halten werde. Darin ist die Anhebung des Rentenalters für bestimmte Eisenbahner festgeschrieben.

Die Gewerkschaften bei der Bahn protestieren dagegen, dass Lokführer und Schaffner im Zuge einer schrittweisen Anhebung des Pensionsalters ab 2027 bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es dem Fahrpersonal der belgischen Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB bisher noch möglich, ab einem Alter von 55 Jahren in Rente zu gehen.

Die Arbeitnehmervertreter wollen, dass vor allem der Beruf des Lokführers als sogenannter „schwerer Beruf“ anerkannt wird, denn in diesem Job sind die Arbeitszeiten besonders unregelmäßig und die Arbeit ist angesichts der einzuhaltenden Sicherheitsvorschriften mit hoher Konzentration verbunden. 

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