EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte massive Investitionen in die europäische Verteidigung an. Der europäische Verteidigungsplan ermöglicht auch Belgien zusätzliche Investitionen in die Verteidigung: „Vor allem in Munition“.
Verteidigungsminister Theo Francken zufrieden mit europäischem Verteidigungsplan: „Wendepunkt in der europäischen Geschichte“
Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken ist sehr erfreut über die neuen Verteidigungspläne von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. „Das bedeutet, dass wir in diesem Jahr 4 Milliarden Euro zusätzlich in die Verteidigung investieren können“, so Theo Francken gegenüber unserer Redaktion. „Der Generalstab hat mir gesagt, dass unsere Kapazitäten groß genug sind. Wenn wir also das Geld aufbringen, können wir es gut investieren.“
Wohin genau die zusätzlichen Mittel dann fließen werden, darüber hält sich Francken bedeckt. „Das wird vor allem für Munition sein, aber auch für einige größere Aufträge“, sagt er. „Es wird auch Unterstützung für die Ukraine und zusätzliche luftgestützte Kapazitäten beinhalten. Wir brauchen eine Menge, das steht auch im Koalitionsvertrag. Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten viele Aufträge erteilen.“
Francken ist auch zufrieden, dass die zusätzlichen Mittel für die Verteidigung nicht unter die europäischen Haushaltsregeln fallen. „Diese 4 Milliarden Euro sind ein enormer Betrag, aber er muss gefunden werden. Es ist gut, dass dies außerhalb des Haushaltsprogramms geschehen kann, denn wir wollen unser Land auch (finanziell) gesünder und stärker machen.“
