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Die höchste Auszeichnung: Brüsseler Koproduktion „Flow“ gewinnt Oscar für besten Animationsfilm

„Die höchstmögliche Auszeichnung: phänomenal, dass wir sie mit nach Hause nehmen dürfen. Es fühlt sich sehr surreal an“: So reagierte Co-Produzent Grégory Zalcman, nachdem Flow Sonntagnacht den Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen hat. Der lettisch-französisch-belgische Animationsfilm kam in Zusammenarbeit mit der Brüsseler Produktionsagentur Take Five  zustande. Zuvor hatte es bereits einen Golden Globe und einen César gegeben.

Belga Martina Luxen
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„Ich konnte es wirklich nicht fassen, als bekannt gegeben wurde, dass Flow den Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen hat“, schwärmt Co-Produzent Gregory Zalcman: „Es ist phänomenal, eigentlich ein Traum. Ich spüre den Adrenalinkick immer noch in meinem ganzen Körper, es fühlt sich sehr surreal an.“

Gregory Zalcman ist Produzent bei Studio Take Five. Der lettische Filmregisseur Gints Zilbalodis hatte das Brüsseler Studio für die Nachbearbeitung der Soundeffekte hinzugezogen, was dem Film eine belgische Note verleiht.

Ein preisgekrönter Film, der ganz ohne Worte auskommt. Nur Musik und Geräusche von echten Tieren bilden die Klangkulisse.

Alles andere als Katzenjammer

Flow ist die Geschichte einer jungen Katze, die nach einer riesigen Flutwelle versuchen muss, auf einem Boot mit anderen Tieren zu überleben. Der Umgang mit den Anderen stellt für die Katze eine noch größere Herausforderung dar als die Überwindung ihrer Angst vor dem Wasser.

Das Besondere an dieser Tier-Odyssee ist, dass der Animationsfilm ganz ohne die gewohnte Vermenschlichung der Tiere und den üblichen Hollywood-Schnickschnack auskommt. Im Gegensatz zu den meisten Trickfilmen können die Tiere in diesem Film nicht sprechen. Der Klangteppich besteht einzig und allein aus Filmmusik und echten Tiergeräuschen.

Flow ist auch ein Film über die unbändige Kraft der Natur.

Flow wurde nicht nur bei den Oscars gewürdigt, sondern auch als bester Animationsfilm bei den Golden Globes und beim französischen César.

„Ein Oscar ist die höchstmögliche Auszeichnung, aber es gab schon so viele tolle Preise“, betont Zalcman. „Es hört einfach nicht auf. Es ist ein Wunder, dieser Film."

"Es ist der feinfühlige Ton, der die Menschen anspricht", sagt der Brüsseler Produzent: Der Film macht Freude, weil er von positiven Werten wie Solidarität und Zusammenarbeit handelt. In einer Gesellschaft, in der man immer der Beste sein muss, gibt dieser Film ein bisschen Hoffnung“.

Was den Zuschauerinnen und Zuschauern aber auch gefällt, sei die Art und Weise, wie Tiere in dem Film dargestellt werden: nämlich so, wie Tiere einfach sind: "Ich merke, dass die Menschen auch davon berührt sind.“

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