Die Universität Gent (UGent) hat eine Genehmigung für den Bau eines neuen Wissenschaftscampus auf dem Gelände von De Sterre erhalten. Das neue Gebäude, S11, wird bis zu 200 Wissenschaftler beherbergen. Der Schwerpunkt liegt auf innovativer chemischer Forschung. Die Kosten für das Projekt werden auf 50 Mio. € veranschlagt.
Die Universität von Gent baut neuen Chemie-Campus: „Von der Analyse von Meteoriten bis zur Speicherung von CO₂“.
Die Arbeiten für den neuen Wissenschaftscampus der UGent in De Sterre werden im Herbst beginnen. Die Universität möchte das Gelände zu einem großen Wissenschaftscluster ausbauen. Das neue S11-Gebäude fügt sich in diese Philosophie ein und soll bis zu 200 Wissenschaftler beherbergen, die innovative Forschung in den Bereichen Chemie bzw. Biochemie betreiben.
Die Genter Uni plant, das neue Gebäude ab Sommer 2029 zu nutzen. Dort soll innovative Forschung betrieben werden. „Es geht zum Beispiel um die Entwicklung von biomedizinischen Medikamenten, neue Wege der CO₂-Speicherung oder um Analysen von Meteoriten“, sagt Professor Filip Du Prez. Die UGent verweist unter anderem auch auf Entwicklungen im Bereich des 3D-Drucks, der Nanopartikel und von Bildschirmtechnik.
Der Campus wird auch energieeffizienter und nachhaltiger sein. Dazu gehört die Nutzung eines so genannten BEO-Feldes. BEO ist die Abkürzung für „borehole energy storage“ (Bohrloch-Energiespeicher). Damit wird im Sommer Wärme im Boden gespeichert, um diese später in kälteren Perioden wieder abzurufen.
