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Zwei belgische Pianisten sind beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb vertreten

70 Pianisten aus der ganzen Welt wurden zur ersten Runde des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Klavier zugelassen, darunter auch zwei Belgier. 289 Pianisten per Video hatten sich für die Teilnahme am KEW beworben. Der international renommierte Musikwettbewerb in Brüssel beginnt ab Montag (5. Mai).

Kristien Bonneure Andreas Kockartz
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2025 ist wieder einmal ein Klavierjahr beim renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb. Am Montag, den 5. Mai, beginnt die erste öffentliche Runde, auf die sich 70 Pianisten vorbereiten können. Die 70 Kandidaten wurden aus 289 Einsendungen ausgewählt. Talentierte Pianisten (zwischen 18 und 31 Jahren) konnten zunächst eine Videoaufnahme einsenden, anhand derer die Jury die Kandidaten auswählte, die zur ersten Runde nach Brüssel kommen dürfen. 

Darunter sind auch die beiden Belgier Roeland Vermeulen aus Löwen in Flämisch-Brabant und Valère Burnon aus Marche-en-Famenne aus der Provinz Luxemburg. Die meisten Kandidaten kommen dieses Jahr vor allem aus Südkorea und China.

Wie läuft der KEW ab?

  • Die erste Runde des Wettbewerbs (Klavier solo) findet vom 5. bis zum 10. Mai im Kulturzentrum im ehemaligen Rundfunkhaus Flagey in Brüssel statt. Danach werden die 24 Halbfinalisten bekannt gegeben. 

  • Das Halbfinale, ebenfalls im Flagey, aber mit Orchester, findet zwischen dem 12. und 17. Mai statt. Die 12 Finalisten werden dann eine Woche in der Königin-Elisabeth-Musikkapelle „in Quarantäne“ verbringen, wo sie ein neues, ihnen unbekanntes Werk einstudieren können.

  • Die Auserwählten spielen ihr Finale in der Woche vom 26. Mai. mit dem Brüsseler Philharmonischen Orchester und zwar im Kulturtempel Bozar in Brüssel. Am Samstag, den 31. Mai, werden wir den Gewinner oder die Gewinnerin kennenlernen.

Erster Klavierwettbewerb mit Publikum seit Corona

Die vorige Ausgabe des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Klavier verlief völlig anders, denn es herrschte damals die Corona-Pandemie. Der KEW war für 2020 geplant, wurde aber auf 2021 verschoben. Die Wettbewerbsrunden liefen ohne Publikum im Saal, die Orchestermitglieder saßen weit auseinander und auch beim Finale durften nur 6 Pianisten antreten. Der Franzose Jonathan Fournel gewann den Wettbewerb 2021. 

Für die Zuschauer wird Mai 2025 ein freudiges Wiedersehen mit dem Klavier sein, denn seit dem vorletzten Klavierwettbewerb (2016) gab es kein Publikum mehr im Saal. Im Jahr 2016 gewann der Tscheche Lukáš Vondráček. 

Den Königin-Elisabeth-Wettbewerb gibt es bereits seit 1937. Er wird abwechselnd für Klavier, Violine, Cello und Gesang ausgeschrieben. Alle Runden des Wettbewerbs können online verfolgt werden, ab dem Halbfinale auch über die VRT-TV- und Radio-Kanäle. 

Roeland Vermeulen und Valère Burnon

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