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Inland
Wirtschaft

Eierpreise auf dem höchsten Stand seit fast 2 Jahren: Die Vogelgrippe ist der Schuldige

Die Eierpreise in Belgien sind auf dem höchsten Stand seit fast 2 Jahren. Das berichtet der Agrarverband Boerenbond. Grund dafür ist die Vogelgrippe, die in den USA wütet, die inzwischen aber auch in Europa wieder auf dem Vormarsch ist. Zumindest bis Ostern könnten die Preise weiter steigen. 

Andreas Kockartz
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Für 100 braune 62,50-Gramm-Eier aus Freilandhaltung erhält ein Landwirt in Belgien aktuell 14,79 €. Vor einem Jahr lag dieser Preis noch bei 12,61 €. Innerhalb eines Jahres hat sich der Preis um 17 % erhöht. Die Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen im Handel natürlich noch mehr.

„In den USA hat die Vogelgrippe zu einer Verknappung der Eier geführt: In vielen Hühnerfarmen wurde das Geflügel dort gekeult“, erklärte Wouter Wytinck vom Boerenbond gegenüber VRT NWS: „Die USA sind ein wichtiger Akteur auf dem Weltmarkt, so dass die Preise überall steigen“. Auch in Europa ist die Vogelgrippe auf dem Vormarsch. „Seit November letzten Jahres wurden deshalb bereits 5 Millionen Legehennen gekeult. Das bedeutet, dass es auch hier eine latente Knappheit an Eiern gibt“, so Wytink.

Ostern steht vor der Tür

Wytinck erwartet, dass die Eierpreise noch weiter steigen werden: „Im Vorfeld von Ostern steigt traditionell die Nachfrage bei Gebäckherstellern, aber auch bei  Eierkoch- und -mahlbetrieben. Wenn die Nachfrage höher und das Angebot geringer ist, ist es logisch, dass der Preis steigt.“

Dieses Phänomen wird dadurch verstärkt, dass die Kunden es im Vorfeld von Ostern vorziehen, eine größere Menge an Eiern zum aktuellen Preis zu kaufen, als zu einem höheren Preis in den kommenden Wochen. „Aber nach Ostern erwarten wir einen Preisrückgang“, so der Agrarvertreter.

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