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Verkehrsminister Crucke im Radio -Studio

„Streik ohne Konsultation? Menschen als Geiseln zu nehmen, ist kein Recht": Mobilitätsminister unzufrieden mit Bahnstreik

Der neue belgische Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés, Foto) ist unzufrieden mit der Art und Weise, wie der heute Abend beginnende 9-tägige Streik bei der Bahn zustande gekommen ist. Die Initiative für den Streik ging von zwei kleinen Gewerkschaften aus, die laut Crucke keinen Versuch unternommen haben, sich vorher mit der Regierung zu beraten. 

Andreas Kockartz
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„Ich verstehe die Sorgen der Gewerkschaften“, sagte Mobilitätsminister Crucke gegenüber dem VRT-Sender Radio 1: „Deshalb habe ich auch auf eigene Initiative Verhandlungen mit den beiden großen Gewerkschaften aufgenommen.“

Vergangene Woche hatte Crucke ein erstes Treffen mit den großen Bahngewerkschaften gehabt. ACV-Transcom sprach anschließend von „einem guten Gespräch“. Bei ACOD-Spoor sah man noch „einen kleinen Spielraum für Verhandlungen“. Die beiden Gewerkschaften arbeiten aber weiter an ihrem Aktionsplan und werden den Generalstreik am 31. März unterstützen.

Eine weitere Streikankündigung?

Die Streikankündigung der Eisenbahnergewerkschaft Metis-P, 29 Tage lang zu streiken, ist nach Ansicht der Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB unzulässig. Die Gewerkschaft wollte vom 2. bis zum 30. März streiken. Nach Angaben der Personalabteilung der Bahn entsprach die Streikankündigung jedoch nicht den geltenden Vorschriften.

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