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Inland
Justiz

Neue Schießerei in Anderlecht: Fünfzehn Schüsse auf ein Wohnhaus abgefeuert

In der vergangenen Nacht kam es in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht zu einer weiteren Schießerei. Gegen 2 Uhr in der Frühe wurden auf ein Wohnhaus in der Kliniekstraat unweit der Metrostation Clemenceau mehrere Schüsse abgefeuert.

Andreas Kockartz
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Nach ersten Erkenntnissen soll die Fassade eines Wohnhauses unter Beschuss genommen worden sein. Offenbar fanden die Ermittler 15 Einschüsse. Der oder die Täter sollen auch einen Molotowcocktail auf das Gebäude geworfen haben. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft bestätigt die Schießerei. „Es gibt keine Verletzten“, hieß es dazu. Die Kugeln sind vor allem in einem Büro des betroffenen Gebäudes, das sich im Erdgeschoss befindet, eingeschlagen (Video oben, Fotos unten).

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, doch bisher gibt es noch keine Klarheit über die Täter oder deren Motiv. Es ist auch nicht bekannt, ob es einen Zusammenhang mit den Schießereien der letzten Tage am Sint-Guidoplein, an der Metrostation Clemenceau und im Peterbos-Viertel in Anderlecht gibt.

Seit Anfang Februar gab es bei diesen Schießereien, die mit dem Drogenmilieu in Verbindung gebracht werden, bereits zwei Tote und vier Verletzte.

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