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Gesundheit

Mehrere Fälle von Vogelgrippe in Flandern

In den vergangenen Tagen wurden der belgischen Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) mehrere Fälle von Vogelgrippe gemeldet. Bei einem Geflügelhof in Sint-Gillis-Waas (Prov. Ostflandern) mussten rund 150.000 Tiere gekeult werden.

Andreas Kockartz
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Behörden richteten eine Schutzzone von einem Durchmesser von 3 km rund um die betroffene Geflügelzucht ein und alle Tiere auf der Anlage mussten getötet werden. Im Umkreis von 10 km um den Hof müssen alle weiteren Geflügelbetriebe abschirmen.

Vogelgrippe kommt in letzter Zeit im belgischen Bundesland Flandern auch bei Wildvögeln vor. In der Provinz Limburg wurden kürzlich eine an Vogelgrippe verendete Ganz und ein erkrankter Schwan (Foto unten) entdeckt. In der Küstenregion ging es um einen Bussard, einen Graureiher und um zwei Möwen. 

Hélène Bonte von der Lebensmittelbehörde FAVV sagte gegenüber VRT NWS, dass dies auf die Anwesenheit von Vogelgrippe in Belgien hinweist: „Das bildet ein Risiko für Federvieh in der Freiluft. Die FAVV rät darum dringend dazu, seine Tiere so weit wie möglich zu schützen, indem man sie einzäunt oder in einer Volière vor Wildvögeln schützt. Das kann man mit aufgespannten Netzen machen.“  

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