In der Brüsseler Gemeinde Anderlecht ist es am späten Montagabend erneut zu einer Schießerei gekommen. Dabei wurde nach Polizeiangaben eine Person verletzt, was auch Anderlechts Bürgermeister Fabrice Cumps (PS) gegenüber den Medien.
Wieder Schüsse in Anderlecht: Ein Verletzter an der Metrostation Sint-Guido
Die Schüsse fielen erneut an der Anderlechter Metrostation Sint-Guido, wo es am Wochenende schon zu einer Schießerei gekommen war. Es ist nach Polizeiangaben noch unklar, ob auch dieser Vorfall einen Link zur Drogenszene hat. Vom Täter gibt es derzeit noch keine Spur. Er konnte Zeugen zufolge auf einem Step flüchten.
Der Verletzte wurde von einer Kugel am Bein getroffen und war zu keiner Zeit in Lebensgefahr, so die Staatsanwaltschaft. Er wurde noch am Morgen, nach ärztlicher Erstversorgung, von der Polizei verhört.
Seit Anfang Februar wird Anderlecht von Schießereien beunruhigt, die in Zusammenhang mit einem Drogenkrieg gebracht werden. Bisher wurden zwei Menschen erschossen und vier weitere durch Kugeln aus Schnellfeuerwaffen - mutmaßlich Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow - verletzt.
